01.08.2019 20:33 |

Beachvolleyball

Doppler/Horst bereits in Gruppenphase gescheitert

Die Ex-Vizeweltmeister Clemens Doppler und Alexander Horst haben beim Heimturnier auf der Wiener Donauinsel eine herbe Enttäuschung erlebt. Die Vizeweltmeister von 2017 schieden am Donnerstag nach zwei Niederlagen frühzeitig aus. Zwei andere ÖVV-Teams durften hingegen jubeln und spielen am Freitag in den K.o.-Runden des Majors weiter.

Martin Ermacora/Moritz Pristauz zogen mit einem Sieg in ihren beiden Gruppenmatches in die K.o.-Phase ein. Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig sind schon einen Schritt weiter, sie stehen nach einem Zwischenrundenerfolg im Achtelfinale. Sie treffen am Freitagvormittag auf die kanadischen Weltmeisterinnen Sarah Pavan/Melissa Humana-Paredes. Robin Seidl/Philipp Waller scheiterten hingegen wie Doppler/Horst vorzeitig.

„Extrem bitter“
Die Vorjahresviertelfinalisten Doppler/Horst musste sich am Donnerstagabend im Duell der ehemaligen mit den aktuellen Vizeweltmeistern den Deutschen Clemens Wickler/Julius Thole 0:2 (-25,-18) geschlagen geben. „Das ist natürlich sehr schade und extrem bitter. Wir können uns aber nichts vorwerfen, dass wir nicht alles hineingehaut haben“, meinte Doppler nach der dramatischen Partie im bis auf den großen VIP-Bereich prall gefüllten Stadion.

Leider sei diesmal kein Erfolgslauf wie 2017 mit WM-Silber und Rang fünf 2018 gelungen, bedauerte der 38-Jährige und versprach ein Comeback 2020. „Wir wollten den Zuschauern wieder so eine Show wie in der vergangenen zwei Jahren bieten, aber wir machen das nächstes Jahr wieder gut.“

Ihr erstes Gruppenmatch gegen die Schweizer Adrian Heidrich/Mirco Gerson hatten die Routiniers 1:2 (17,-18-8) verloren. Nach der zweiten Niederlage steht ein enttäuschender 25. Rang zu Buche, der dem Duo auch in der ohnehin sehr umkämpften Olympia-Qualifikation überhaupt nicht weiterhilft. Zuletzt waren sie beim Heimturnier 2016 in Klagenfurt ebenfalls als Gruppenletzte gescheitert. Viele große Turniere stehen bis Ende der aktuellen Quali-Frist im Juni nächsten Jahres nicht mehr an, als nächstes folgt bereits ab Dienstag die EM in Moskau.

„Ziemlich viel aufgegangen“
Ermacora/Pristauz schafften nach einem 0:2 gegen die norwegischen Topstars Anders Mol/Christian Sörum mit einem Dreisatzerfolg gegen die Polen Piotr Kantor/Bartosz Losiak wie im Vorjahr den Aufstieg. „In dem Spiel ist uns ziemlich viel aufgegangen, dank dem Publikum wachsen wir über uns hinaus“, verwies Ermacora nach dem hart erkämpften 2:1 (17,-19,12) gegen die Polen auf die Wichtigkeit der Unterstützung durch die Fans.

Nach Rang neun bei der WM in Hamburg reichte es für Seidl/Waller vor Heimpublikum nur zum geteilten 25. Platz. Sie zogen im Match um den Einzug in die Zwischenrunde gegen die WM-Halbfinalisten Tri Bourne/Trevor Crabb (USA) nur ganz knapp mit 1:2 (-20,15,-14) den Kürzeren. „Das ist sehr schade. Das war eine Megapartie von uns, aber wir sehen uns sicher wieder“, betonte Seidl. Auch sein Partner trauerte den vergebenen Chancen nach. „Es ist natürlich sehr bitter, dass wir das Match nicht gebogen haben“, meinte Waller. Das erste Gruppenspiel gegen die Ex-Weltmeister Alexander Brouwer/Robert Meuuwsen (NED) hatten sie in zwei Sätzen verloren.

krone Sport
krone Sport

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Sportticker

Newsletter