12.06.2019 13:44 |

Tierdrama St. Nikolai

Traurige Gewissheit: 21 Rinder qualvoll verhungert

Jetzt ist es traurige Gewissheit: Die 21 Rinder, die, wie berichtet, Anfang Mai in einem Stall in St. Nikolai bei Feldkirchen tot aufgefunden worden waren, sind verhungert. Das hat jetzt die Bezirkshauptmannschaft Feldkirchen bekannt gegeben. Der Landwirt konnte noch immer nicht einvernommen werden.

„Die Rinder sind über einen Zeitraum von mehreren Monaten qualvoll verendet; die letzten sind in der ersten Aprilwoche gestorben“, erklärt Bezirkshauptmann Dietmar Stückler. Warum das Tierdrama mitten im Ort unbemerkt geblieben ist, bleibt weiterhin ein Rätsel. Anrainer und Nachbarn versichern, nichts bemerkt zu haben.

Eine benachbarte Landwirtin will den 41-jährigen Landwirt jedesmal angerufen haben, wenn eine der Kühe gebrüllt hätte. Viele nahmen an, dass der Mann seine Tiere längst verkauft hätte. Die Todesursache des Hundes, dessen Kadaver im Wohnhaus des 41-Jährigen gefunden wurde, konnte auf Grund der zu starken Verwesung nicht mehr festgestellt werden.

Das unbefristete Tierhalteverbot der BH Feldkirchen gegen den Landwirt bleibt weiter aufrecht und wird von Polizei und Behörde laufend kontrolliert werden. Er wird angezeigt. Der Mann, der sich freiwillig ins Klinikum begeben hatte, konnte noch immer nicht einvernommen werden.

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