05.04.2019 08:08 |

Online-Game im Visier

Suchtgefahr: Prinz Harry will „Fortnite“ verbieten

Prinz Harry holt zum Rundumschlag gegen Online-Spiele aus. Ein besonderer Dorn im Auge ist ihm dabei das Spiel „Fortnite“. Dieses sollte „nicht erlaubt sein“, meinte der Prinz bei einem Versuch des Christlichen Vereins junger Menschen in London.

Das Spiel „sei dafür geschaffen, süchtig zu machen, um einen so lange wie möglich an den Computer zu fesseln“. Gleichzeitig forderte er Eltern dazu auf, das Spielverhalten ihrer Kinder streng zu kontrollieren. Auch die sozialen Medien nahm der Prinz ins Visier. Aus seiner Sicht hätten diese „ein höheres Suchtpotential als Alkohol und Drogen“. Sie seien wie „globale Epidemie, die die geistige Gesundheit von Jugendlichen beeinträchtigt“.

„Fortnite“ ist eines der beliebtesten Online-Spiele bei Jugendlichen. 99 Spieler bekämpfen sich auf einer Insel solange, bis am Schluss nur noch ein Spieler übrigbleibt. Durch seinen bunten Comic-Look erscheint das Spiel zunächst harmlos. Ein Jeder-gegen-jeden-Modus („Battle Royale“) ist kostenlos und kann ab zwölf Jahren gespielt werden. Nach Meinung der internationalen Alterskontroll-Koalition eignet sich das Spiel aber erst ab 16 Jahren.

Prinz selbst auf Instagram vertreten
Ironischerweise hatte der Herzog erst am Dienstag ein offizielles Profil auf Instagram veröffentlicht. Bisher hatten sich Harry und Meghan einen Instagram-Auftritt mit Prinz William und seiner Frau Kate geteilt. Der Account hat bereits über 3,7 Millionen Abonnenten.

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter