Sa, 25. Mai 2019
24.01.2019 14:49

VdB in Liechtenstein

Erbprinz lobt Österreich: „Sehr gut entwickelt!“

Bundespräsident Alexander van der Bellen ist anlässlich der 300-Jahr-Feier von Liechtenstein ins Fürstentum gereist. Erbprinz Alois verwies bei einem Treffen auch auf „schwierige Zeiten“ in den Beziehungen Liechtensteins zu Österreich, etwa während des Ersten Weltkriegs und nach dem „Anschluss“ Österreichs. „Entsprechend sind wir froh darüber, dass sich Österreich in den letzten Jahrzehnten sehr gut entwickelt hat und wir nicht zuletzt auch dank der gemeinsamen Mitgliedschaft im Europäischen Wirtschaftsraum unsere Beziehungen in den letzten Jahren weiter vertiefen konnten.“

Glückwünsche zum Geburtstag erreichten das Fürstentum und seine 38.000 Bewohner unter anderem aus dem benachbarten Ausland. Bundeskanzler Sebastian Kurz gratulierte, aus der Schweiz meldete sich Präsident Ueli Maurer und aus Deutschland Kanzlerin Angela Merkel.Donnerstagvormittag kamen in Vaduz schließlich auch Van der Bellen und sein deutscher Amtskollege Frank-Walter Steinmeier zusammen. Sie sprachen über aktuelle politische Fragen wie die EU-Wahlen, den Brexit und Nahost.

Erbprinz Alois hob die Vorteile von Monarchien hervor
Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein hatte bei den Feierlichkeiten in Schaan vor rund 450 Gästen auf „sehr glückliche 300 Jahre“ zurückgeblickt. Liechtenstein sei es noch nie so gut gegangen wie heute. Gleichzeitig hob das geschäftsführende Staatsoberhaupt die Vorteile von Monarchien hervor. „Es gibt da kein Ablaufdatum. Die Stärken einer Monarchie sind ihre Kontinuität, Stabilität und eine langfristige politische Ausrichtung. Es ist für das Staatsoberhaupt einer Monarchie, das sich nicht alle vier Jahre einer Wiederwahl stellen muss, einfacher, eine neutrale, vermittelnde Rolle zwischen den Parteien einzunehmen, sich für Minderheiten einzusetzen und Themen immer wieder aufs Tapet zu bringen, die für die langfristige Entwicklung wichtig sind“.

Kein EU-Mitglied, aber nimmt über Abkommen teil
Es war der 23. Jänner 1719, als der römisch-deutsche Kaiser Karl VI. die kleine Alpenmonarchie am Rhein in den Status eines Reichsfürstentums hob. Seither sind die ehemalige Grafschaft Vaduz und die Herrschaft Schellenberg als Fürstentum Liechtenstein Teil der europäischen Landkarte. Liechtenstein ist nicht EU-Mitglied, nimmt aber wie Island und Norwegen über die Abkommen zum Europäischen Wirtschaftsraum am EU-Binnenmarkt teil. Das Land gehört zu den reichsten der Welt. Beheimatet sind dort zahlreiche internationale Unternehmen von Weltruf.

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