06.01.2019 16:34 |

Winter in Österreich

Lage bleibt angespannt: Auf Schnee folgt Schnee

Schnee, Schnee und noch mehr Schnee: Während im Osten des Landes das Tauwetter die weiße Pracht bereits großteils wieder verschwinden ließ, sieht es in den Nordalpen auch in den nächsten Tagen noch ganz anders aus. Laut Meteorologen bleibt es winterlich, die Lawinengefahr ist weiterhin hoch. Eine Entspannung der Wetterlage wird erst ab Mittwoch erwartet.

Europa liegt seit Ende Dezember unter dem Einfluss einer blockierten Wetterlage: „Ein umfangreiches Hochdruckgebiet über dem Ostatlantik sorgt im Alpenraum für eine anhaltende Höhenströmung aus Nord“, erklärt UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. Vom Arlberg bis zum Dachstein sind auf den Bergen teils sogar mehr als zwei Meter Neuschnee gefallen. Am Wochenende spitzte sich die Lage in weiten Teilen des Landes zu: Straßensperren, Lawinenabgänge und Probleme im Schienenverkehr hielten die Einsatzkräfte auf Trab - und kommende Woche ist noch mehr Schnee in Sicht.

Trüber Wochenstart
So beginnt
die neue Woche an der Alpennordseite überwiegend trüb. Dazu regnet oder schneit es am Montag bei einer Schneefallgrenze von West nach Ost zwischen 800 Metern Seehöhe und tiefen Lagen gebietsweise weiter. An der Alpensüdseite überwiegt hingegen laut ZAMG trockenes und bei aufgelockerter Bewölkung auch recht freundliches Wetter. Die Frühtemperaturen liegen bei minus sechs bis plus zwei Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei minus zwei bis plus vier Grad.

Am Dienstag drängt nach einer leichten Wetterberuhigung in der Nacht die nächste Störungszone rasch von Nordwesten herein und führt abermals zu Niederschlägen. Die Schneefallgrenze steigt und auch im Osten wird die kalte Luft immer weiter verdrängt. Oberhalb von 600 bis 800 Metern schneit es aber. Einzelne Auflockerungen sind abseits der Staulagen dabei. Etwas freundlicher ist es im Süden, aber auch hierher können es später einzelne Schnee- oder Regenschauer schaffen. In der Früh hat es minus sechs bis plus zwei Grad, tagsüber zwischen einem und sieben Grad.

Süden weitgehend trocken
Am Mittwoch werden mit einer nördlichen Höhenströmung und einem Tief über Polen kalte Luftmassen gegen die Alpen geführt. An der Alpennordseite und im Norden schneit es immer wieder, besonders in den Staulagen auch anhaltend. Aber auch im Osten ziehen einige Schneeschauer durch. Weitgehend trocken ist es nur im Süden, hier lockert es auch ein wenig auf. Von minus fünf bis plus ein Grad in der Früh steigen die Temperaturen auf minus ein bis plus fünf Grad.

Am Donnerstag schneit es im Nordstau der Alpen teils noch anhaltend, wobei im Westen die Niederschläge schon merklich schwächer sind. Auch im Norden und Osten schneit es, vor allem am Vormittag. Nachmittags werden die Schneefälle abseits der Berge allmählich weniger. Wetterbegünstigt ist wieder der Süden, hier lockert es zeitweise auch auf. Die Frühtemperaturen liegen bei minus sieben bis minus ein Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei minus zwei bis plus vier Grad.

Am Freitag nähert sich die nächste Störungszone von Nordwesten her. Dichte Wolkenfelder überziehen das Land und die Sonne zeigt sich nur noch kurz, am längsten im Süden. Am Vormittag ist es, mit Ausnahme der Nordstaulagen, oft noch trocken, ab Mittag breitet sich von Nordwesten her dann aber leichter Schneefall aus. Im Süden bleibt es trocken. Von minus acht bis minus ein Grad in der Früh steigt das Thermometer auf minus bis plus vier Grad.

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