"Kurz vor Weihnachten hat mein Mann mich und unsere zwei Kinder verlassen. Was mache ich jetzt nur?", klagt etwa eine 31-jährige Mutter aus Oberwart. Eine Pensionistin aus Rust erzählt: "Mein Partner starb vor vier Jahren. Wenn alle anderen feiern, fällt mir das Alleinsein besonders schwer." Den Anrufern kann aber oftmals gut geholfen werden.
Helfen durch bloßes Zuhören
"Zuhören ist das Allerwichtigste. Und die richtigen Worte bewirken meist viel Positives", heißt es von den Betreuern. Drei hauptberufliche und 80 ehrenamtliche Mitarbeiter sind am Standort in Eisenstadt rund um die Uhr und anonym erreichbar. Die Angestellten von kirchlichen Organisationen absolvieren auch laufend Fortbildungen, um stets bestmögliche Unterstützung leisten zu können.
von Gernot Buchegger, Kronen Zeitung
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