Mi, 21. November 2018

Gefährt sichergestellt

03.09.2018 11:32

Auch Justiz ermittelt nach Heeresboot-Unfall

Nach dem Unfall auf der Donau bei Hainburg im Rahmen des Girls‘ Camp des Bundesheeres wird nun von Amts wegen gegen den Bootsführer wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung ermittelt. Das verunglückte Pionierboot wurde mittlerweile sichergestellt.

Die Staatsanwaltschaft Korneuburg ist für den Fall, bei dem zwei junge Frauen lebensgefährlich verletzt wurden, zuständig. „Ermittelt wird gegen den Bootsführer“, sagte Friedrich Köhl, Sprecher der Behörde, am Montag. Zudem warte die Staatsanwaltschaft auf Ergebnisse der vom Bundesheer eingesetzten Untersuchungskommission. Wie der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Michael Bauer, am Montag zudem bekannt gab, seien zwei Unteroffiziere mehrfach unter das Boot getaucht und hätten so einige der Passagiere bergen können. 

Opfer weiter auf Intensivstation
Nach dem Unfall am Samstagvormittag mussten zwei junge Frauen reanimiert werden. Das Boot war binnen 15 Sekunden gesunken, die Frauen waren rund 20 Minuten unter Wasser. Die 22- und die 18-Jährige wurden von Notarzthubschraubern ins AKH bzw. Wilhelminenspital nach Wien geflogen. Der Zustand der Opfer ist „weiterhin kritisch“, hieß es seitens des Wiener Krankenanstaltenverbundes.

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