Mi, 19. September 2018

Thema Erziehung

01.09.2018 14:00

So wird Lernen dieses Jahr zum Kinderspiel!

Viele Schüler sitzen bereits über den Ferienheften, um warmzulaufen. Wie das Lernen im kommenden Schuljahr zum Kinderspiel wird.

Das Pauken kann sehr viel einfacher werden, wenn man seine Stärken kennt. Welcher Lerntyp ist Ihr Kind? Nehmen Sie sich einen Lerninhalt, den das Kind schwer versteht. Machen Sie dazu eine Skizze, ein Diagramm oder Mind-Maps (visuell), lesen Sie den Lernstoff vor (auditiv), reden mit ihm darüber und lassen Sie es sich erklären (kommunikativ). Oder machen Sie ein Experiment dazu, praktische Arbeiten, verwenden Gesten, gehen Sie dabei im Zimmer auf und ab (motorisch). Achten Sie auf überschaubare Lektionen und klare Lernziele. Das gibt dem Kind Sicherheit und fördert die Lernmotivation.

Lernpausen sind wichtig
Das gerade aufgenommene Wissen kann durch eine Pause besser gefestigt werden. Die geistige Anforderung sollte während einer Lernpause so gering wie möglich sein. So kann sich das Wissen besser in das Langzeitgedächtnis einbrennen. Die Unterbrechung aber nicht zu lange halten.

Beide Gehirnhälften zusammen aktivieren: Gerade das ergänzende Zusammenspiel führt zu wirklichen Lernerfolgen. Linkshirniges Lernen findet über die Sprache, Schrift, Begriffe und logische Zusammenhänge statt. Über die rechte Gehirnhälfte lernen wir durch Bilder, Methaphern, Vergleiche, Zusammenhänge und Beispiele.

Kommentar vom Kids-Coach:

Der erste Zahnarztbesuch meiner Tochter (5) steht an. Leider hat ihre Cousine ihr erzählt, wie schrecklich es dort sei, und nun will sie partout nicht mitkommen. Was kann ich tun?

Versprechen Sie Ihrer Tochter, dass bei den ersten Zahnarztbesuchen nichts Schmerzhaftes passieren wird, und suchen Sie sich einen Arzt, der auf Kinder spezialisiert ist und hier mit Ihnen an einem Strang zieht. Die meisten Zahnärzte, die Kinder behandeln, sind gerne bereit, sich anfangs Zeit zu nehmen und z.B. erst einmal ihre „Werkzeuge“ herzuzeigen. So entwickelt sich eine Vertrauensbasis. Fragen Sie daher bei Ihrem Zahnarzt nach und erzählen Sie ihm von der Angst Ihrer Tochter. Viele Dentisten bereiten Kinder dann auch auf den Folgetermin vor und erklären ihnen ehrlich und altersgerecht, was beim nächsten Mal passieren wird. So können auch Sie Ihrer Tochter sagen, dass es schon sein könne, dass es ein bisschen weh tut, wenn der Zahnarzt bohrt; dass dieser sich aber sehr bemühe und es auch nicht lange dauern werde. Bitte keine Schwindeleien à la „Es wird gar nicht wehtun“ - Eltern oder Ärzte, die man beim Lügen erwischt, sind für Kinder nicht vertrauenswürdig und schüren die Ängste nur umso mehr.

Susanna Zita, Kronen Zeitung

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