„Tolerieren wir nicht“

Chemnitzer FC verachtet menschenfeindliche Randale

Der deutsche Fußball-Regionalligist Chemnitzer FC reagiert auf die menschenfeindlichen Krawalle in der Stadt mit Verachtung! Außerdem kündigte der Klub an, dass er Meldungen, nach denen auch dem Verein zuzuordnende Hooligan-Gruppen an den Aktionen beteiligt sein sollen, nachgehen wolle. Jeder Fan, jedes Mitglied und jeder Beteiligte würden aufgefordert, sachdienliche Hinweise zu liefern.

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In einer von Insolvenzverwalter Klaus Siemon - der Viertligist befindet sich seit April im Insolvenzverfahren - unterzeichneten Erklärung vom Mittwoch heißt es: „Es ist für uns nicht fassbar, dass es in dieser Anzahl Menschen gibt, die einer menschenverachtenden Ideologie nachhängen, die außer Tod und Zerstörung den Menschen im Deutschland der Jahre 1933 bis 1945 nichts gebracht hat.“

Im Stadion seien alle politischen Gruppierungen vertreten. Im Sieg nach einem fairen Wettkampf spiele Ideologie keine Rolle. „Zugleich ziehen wir eine klare Grenze zu denen, die wir nicht tolerieren, weil sie andere nicht tolerieren. Fußball zwingt zur Weltoffenheit“, betonte der Insolvenzverwalter im Namen des Vereins.

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