10.08.2018 00:00 |

Triathlon-EM

Hauser überzeugt bei Spirigs Rekord-Gold als 7.!

Die Schweizerin Nicola Spirig hat sich am Donnerstag in Schottland zur alleinigen Rekord-Europameisterin im Triathlon gekürt. Die 36-Jährige war bei ihrem sechsten Kontinentaltriumph nicht zu gefährden, auch nicht von den beiden angetretenen Österreicherinnen. Julia Hauser hielt sich im Strathclyde Country Park bei Motherwell als Siebente aber gut. Landsfrau Therese Feuersinger belegte Rang 23.

„Ich bin wirklich zufrieden und super-happy mit dem siebenten Platz“, sagte Hauser unmittelbar nach dem Rennen. „Das ist mein bestes Ergebnis diese Saison, es geht in die richtige Richtung.“ Zunächst beim 1,5-km-Schwimmen habe sie eine Gruppe verloren, eine andere dann angeführt. Zwar habe sie keine frischen Beine gehabt, aber sich auf der 40-km-Raddistanz doch erfolgreich in die Verfolgergruppe der Top drei geschoben.

Beim Laufen bildete sich ab der zweiten von drei Runden eine vierköpfige Gruppe auf den Plätzen sieben bis zehn. „Ich habe mich auf diese Gruppe fokussiert. Die letzte Runde ist mehr taktisch gelaufen worden, dann habe ich auf den Zielsprint gewartet und noch alles rausgeholt“, erklärte die 24-Jährige. Hauser trainiert nun bei einem norwegischen Coach und war in der EM-Vorbereitung in Font Romeu in den Pyrenäen. „Ich spreche super auf die Höhe an.“

Betrug der Rückstand der Wienerin auf Spirig 3:24 Minuten, waren es bei Feuersinger 7:33. „Es hat im Großen und Ganzen ganz gut gepasst“, resümierte die Tirolerin. Sie sei wegen einer Verletzung fünf Wochen nicht gelaufen. „Das letzte 10-km-Rennen ist drei Monate her. Ich habe gemerkt, dass mir die Kilometer abgehen. Es war generell erst meine zweite olympische Distanz.“ Bei der Premiere hatte Feuersinger im Frühjahr mit WM-Serien-Rang 20 überrascht.

Die Top drei waren in ihren Medaillenrängen letztlich ungefährdet. Allerdings war Spirig nach dem Schwimmen 51 Sekunden hinter der späteren Zweitplatzierten Jess Learmonth gelegen. Am Ende hatte die Britin ein Minus von 33 Sekunden auf die Eidgenossin. Die entscheidende Attacke kam beim Laufen. Die drittplatzierte Cassandre Beaugrand lag 1:44 Minuten zurück. Vierte wurde die Deutsche Laura Lindemann, bereits 45 Sekunden hinter der Französin.

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