Mi, 22. August 2018

Verbotene Infusion

23.07.2018 19:28

Doping-Eklat! Ryan Lochte für 14 Monate gesperrt

Der sechsfache Schwimm-Olympiasieger Ryan Lochte ist aufgrund einer verbotenen intravenösen Infusion für 14 Monate gesperrt worden, wie die US-Anti-Doping-Agentur am Montag mitteilte. In einem Zeitraum von zwölf Stunden dürfen maximal 100 Milliliter intravenös verabreicht werden, sofern keine therapeutische Notwendigkeit besteht, hieß es weiter. Diese Grenze sei bei Lochte überschritten worden.

Der 33-Jährige hatte am 24. Mai ein Bild von der Infusion in den sozialen Medien veröffentlicht. Erst bei einer späteren Prüfung des Sachverhaltes wurde ein Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen festgestellt. Lochte zeigte sich kooperativ und akzeptierte die Sperre, die rückwirkend ab dem Zeitpunkt des Vergehens gilt.

Unmittelbar nach Bekanntgabe der Sperre durch die US-Anti-Doping-Agentur hat Ryan Lochte auf einer Pressekonferenz versichert, keine illegalen Substanzen zu sich genommen, jedoch mit der Methode der Verabreichung gegen die Vorschriften verstoßen zu haben. „Es gibt Regeln, an die man sich halten muss“, erklärte der 33-Jährige.

„Ich gebe nicht auf“
Spekulationen über ein mögliches Karriereende erteilte der US-Schwimmer eine Absage. „Keine Sorge, ich gebe nicht auf. Ich werde weitermachen.“ Die körperliche Verfassung dürfte laut Lochte gut gewesen sein. „Alles war perfekt, und jetzt ist das passiert. Das ist verheerend“, sagte der Gewinner von zwölf Olympiamedaillen, der im vergangenen Jahr erstmals Vater geworden war. Die Langbahn-WM in Gwangju (KOR) im Juli 2019 wird er verpassen.

Erst im August des vergangenen Jahres hatte Lochte sein Comeback nach zehnmonatiger Sperre gegeben, nachdem er ein Jahr davor bei den Olympischen Sommerspielen in Rio für einen Skandal gesorgt hatte. Gemeinsam mit anderen US-Schwimmern behauptete er, ausgeraubt worden zu sein und wurde wegen dieser erfundenen Geschichte daraufhin gesperrt.

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