Tags zuvor waren in der Ölmühle Plastikbehälter gesäubert worden. Die flüssigen Rückstände, ein Gemisch aus Biodiesel und Wasser, wurden anschließend per Tankwagen zum Lagerplatz des Fernwärmewerkes transportiert und dort über einen Haufen Holzhackschnitzel geschüttet. Fast 3.000 Liter flossen jedoch über den Kanal in die Strem. Kurz darauf verfärbte sich der Bach nahe dem Aktivpark rot. Umweltalarm wurde ausgelöst.
Mit 20 Freiwilligen rückte die Stadtfeuerwehr Güssing an. Auf Anordnung der Behörde mussten sofort Ölsperren errichtet und der gebundene Treibstoff abgeschöpft werden. Am Samstag gab es Entwarnung. "Bei einem stehenden Gewässer wären die Folgen für die Umwelt weit dramatischer gewesen. So dürfte sich der Schaden aber in Grenzen halten, Fischsterben wurde keines beobachtet", erklärt die Polizei.
von Karl Grammer, Kronen Zeitung
Symbolbild














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