Sa, 18. August 2018

Ferrari unter Druck

25.05.2018 07:11

Monaco: Für den „50er“ muss Vettel zurückschlagen

Ferrari ist zuletzt aus der Spur geraten. Sebastian Vettel, der mit zwei Siegen zu Saisonbeginn so stark gestartet war, steht vor dem Superklassiker in Monte Carlo schon fast mit dem Rücken zur Wand. Daher hat der Vierfach-Champion am Sonntag nur ein Ziel: „Ich will und muss zurückschlagen!“ Es wäre Vettels „50er“ ...

Die Sonnenstrahlen tanzen an der Meeresoberfläche, die High Society an Bord der Luxusjachten - und im Fahrerlager herrscht hektischer Betrieb. Es ist angerichtet. Der Klassiker im Fürstentum Monaco zieht Millionen Fans auf der ganzen Welt in seinen Bann. Und einer will am Sonntag ganz besonders feiern, Sebastian Vettel möchte (und muss) im WM-Duell gegen Lewis Hamilton zurückschlagen - doch der „50er“ fällt dem zweifachen Monte-Sieger verdammt schwer ...

Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt, die Nummern 48 und 49 in seiner Karriere, ließ sich Vettel in Schanghai von Red Bulls Sensationsstrategie überrumpeln, in Baku vergab er seine Chance mit einem zu optimistischen Angriff auf Valtteri Bottas, und zuletzt in Barcelona machte ihm der übermäßige Reifenverschleiß einen Strich durch die Rechnung.

Der „50er“ soll also jetzt an der Côte d’Azur fallen. „Wir sind zuletzt ein wenig ins Hintertreffen geraten, aber die Stimmung im Team ist gut“, bleibt der vierfache Weltmeister noch ruhig. Angesichts des 17-Punkte-Rückstands auf Hamilton hat der Monaco-Grand-Prix für Sebastian eine noch größere Bedeutung.

„Ja“, sagt Vettel, „vielleicht muss ich hier sogar gewinnen, es wird jedenfalls mit Sicherheit eine ganz enge Kiste.“ Wie‘s klappen kann, ist kein großes Geheimnis. „Ich muss es am Samstag schaffen, das Auto ganz weit nach vorne zu stellen. Das Vertrauen in mein Auto ist jedenfalls da!“

Apropos Auto: Ferrari wurde in den letzten Wochen wiederholt unterstellt, im Bereich der Batterie und des Turboladers zu tricksen. Vettel: „Ich gebe nichts auf Gerüchte, ich vertraue dem Team voll und ganz, bin zu tausend Prozent überzeugt, dass Ferrari das Richtige macht.“ Und FIA-Technikkommissar Jo Bauer sagte zuletzt ja auch: „Der Ferrari ist legal!“ Der Weg zur 50er-Party scheint frei ...

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