Mi, 20. März 2019
15.10.2009 16:33

Zurück ins Cockpit?

Hohenemser Klien wittert Chance: Mit 3 Teams in Kontakt

Der Hohenemser Christian Klien arbeitet weiter hartnäckig an einer Rückkehr in ein Renncockpit der Formel 1 für die kommende Saison. Derzeit gebe es Verhandlungen mit drei Teams, bestätigte der 26-jährige Vorarlberger am Mittwoch vor dem Grand Prix von Brasilien in Interlagos. "Wir stehen in Kommunikation. Um über Details zu reden, ist es aber noch zu früh", erklärte Klien.

Klien ist seit zwei Jahren als Ersatzpilot bei BMW-Sauber engagiert. Der deutsche Hersteller zieht sich zwar mit Saisonende aus der Königsklasse zurück, das Team aus Hinwil in der Schweiz soll unter einem neuen Besitzer, der Investmentgruppe Qadbak, aber fortgeführt werden. "Ich gehe davon aus, dass dieses starke Team auch 2010 am Start sein wird", sagte Klien.

Bei Qadbak wäre nach dem Abgang von Robert Kubica zu Renault zumindest ein Rennsitz frei. Aufgrund seiner langjährigen, guten Zusammenarbeit mit dem Rennstall wittert Klien die Chance, kommendes Jahr bei den Schweizern im Cockpit zu sitzen, den WM-Startplatz für 2010 hat Qadbak aber noch nicht sicher. Es gebe zudem noch zwei weitere Optionen, versicherte Klien.

"Mittelfristig gute Lösung hat Priorität"
Die Kontakte seien "so konkret, dass von beiden Seiten Interesse an einer Zusammenarbeit und einem Rennsitz für 2010 besteht", sagte Klien. Unter Zeitdruck will sich der Österreicher allerdings nicht setzen. "Für mich hat eine mittelfristig gute Lösung Priorität vor einer schnellen Unterschrift, die vielleicht in eine Sackgasse führt", erklärte Klien, der sein bisher letztes Rennen am 10. September 2006 in Monza für Red Bull bestritten hatte.

Danach war der Österreicher ein Jahr als Test- und Ersatzfahrer für den Brawn-Vorgänger Honda tätig, ehe er in derselben Funktion zu BMW-Sauber übersiedelte. Die Aufstockung auf bis zu 13 Teams ist für viele Piloten eine neue Chance. Mit Campos Racing, Manor GP und US F1 sollen 2010 zumindest drei neue Teams in der Königsklasse Fuß fassen. "In der Formel 1 ist viel in Bewegung", erklärte Klien. "Es gibt einige Fahrer auf dem Markt."

Klien glaubt mit der Erfahrung von 47 Grand-Prix-Starts und drei Jahren als Testfahrer an seine Chance. "Aber in der Formel 1 redet man prinzipiell nicht über ungelegte Eier." Das Fahrerkarussell war zuletzt erst nach dem feststehendem Wechsel von Fernando Alonso von Renault zu Ferrari in Schwung gekommen.

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