Mo, 18. Dezember 2017

Rapids Djuricin:

01.12.2017 16:43

"Jetzt müssen wir mit Stolz Größe zeigen!"

Klare Ansage von Rapid-Trainer Trainer Djuricin vor dem morgigen Spiel beim WAC! Seine ersatzgeschwächten Grün-Weißen laufen Gefahr, sich im ungeliebten Lavanttal den starken Herbst zu zerstören. (Im Video oben Rapids dramatische 1:2-Niederlage gegen Altach.)

Von Hütteldorf bis zur Lavanttal-Arena sind es 267 Kilometer, einmal über Wechsel und Pack - keine Weltreise. Aber nicht Rapids Welt. Elfmal hat Grün-Weiß dort einen "Dreier" gesucht, nur einmal wurde man fündig. Unter Ex-Trainer Barisic gab es 2015 ein 5:0. Schöttel, Büskens und Canadi blieb so ein Erfolgserlebnis in Kärnten verwehrt. "Vielleicht liegt’s an den Bergen", hat Goran Djuricin, der heute sein Glück versucht, seinen Humor nicht verloren. "Gefühlt muss man dort immer gewinnen. Aber der WAC steht sehr tief, ist schwer zu bespielen."

Am Scheideweg
Und mental ist Rapid schon wieder auf dem Scheideweg. Nach zwölf Pflichtspielen ohne Niederlage setzte es binnen vier Tagen zwei Pleiten. Läuft man Gefahr, den starken Herbst zu zerstören? "Ja", sagt Djuricin offen. "Aber das dürfen wir nicht zulassen. Wir müssen mit Stolz Größe zeigen, dürfen uns nicht verkriechen." Allerdings sind Bolingoli und Petsos gesperrt, hinter Schobesberger und Ljubicic steht ein Fragezeichen, Berisha ist wohl noch kein Thema. Und Chancentod Kvilitaia? "Ich weiß es nicht", überlegt Djuricin. "Noch bin ich angefressen, er muss zu sich härter sein."

So erhält vielleicht Prosenik gegen seinen Ex-Klub eine Chance. Alles über den Haufen werfen muss und will Djuricin aber nicht: "Wir spielen ja gut, müssen nur entschlossener sein, aber die Altach-Partie war wie ein schlechter Film."

Apropos: Wolfsberg ist bereits seit elf Spielen sieglos.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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