Die weiter steigenden Arbeitslosenzahlen sind kein Naturereignis, sie sind das Ergebnis politischer Entscheidungen, wirtschaftlicher Fehlsteuerung und mangelnder Zukunftsvision. Während von oben gerne beschwichtigt wird, spüren unten immer mehr Menschen Existenzangst, Perspektivlosigkeit und sozialen Abstieg. Besonders alarmierend ist, dass nicht nur Geringqualifizierte betroffen sind, sondern zunehmend auch gut Ausgebildete, Ältere und Junge beim Berufseinstieg. Statt nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen, werden befristete Jobs, Leiharbeit und prekäre Beschäftigung zur neuen Normalität. Das verschleiert die Statistik, löst aber kein Problem. Gleichzeitig fließen Milliarden in Bürokratie, ineffiziente Fördermodelle und kurzfristige Krisenpflaster, während echte Investitionen in Bildung, regionale Wirtschaft und sinnvolle Arbeit ausbleiben. Wer Arbeit sucht, wird oft verwaltet statt unterstützt. Eine Gesellschaft, die steigende Arbeitslosigkeit hinnimmt, riskiert mehr als wirtschaftlichen Schaden: Sie gefährdet sozialen Zusammenhalt, Würde und Vertrauen in die Demokratie. Arbeit ist mehr als Einkommen, sie ist Teilhabe. Und genau die geht gerade vielen verloren.
Hans Peter Hauer, Haid
Erschienen am Sa, 7.2.2026
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