Vor 90 Jahren wurde der Welttierschutztag ins Leben gerufen. Der 4. Oktober sollte eigentlich für unsere Mitgeschöpfe ein ganz besonderer Tag sein, doch er ist nichts weiter als ein Tag der Heuchler. Unseren Kuscheltieren geht es zwar meist recht gut, bei den sogenannten Nutztieren sieht es leider ganz anders aus. Kühe ohne Hörner sind sogar auf den meisten Bio-Höfen ganz normal. Etliche Rinder müssen noch immer ihr ganzes Leben an einer Kette verbringen, auch in unserem Land. Jährlich werden 45.000 Kälber ihren Müttern entrissen und oft ohne Nahrung und Wasser durch halb Europa gekarrt. Millionen Kücken werden gleich nach ihrer Geburt per Fließband in den Tod befördert. Die Liste ist bei Weitem nicht vollständig. In Corona-Zeiten sollten wir auch einmal an die unzähligen Versuchstiere denken, die in den Versuchslabors für die Entwicklung der Impfstoffe ihr Leben aushauchen müssen. Auch das sind unsere Mitgeschöpfe. Wenn für diese hilflosen Kreaturen die Käfig-Tür aufgeht, erwartet sie fast immer ein langsamer, qualvoller Tod. Auch am Welttierschutztag.
Werner Schupfer, Attnang-Puchheim
Erschienen am Mo, 4.10.2021
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