Zu den neuen Stromnetz-Tarifen
Jetzt ist es so weit. Zuerst drängen die Grünen mit ihrem Klimawahn die Bürger zu immer mehr Elektromobilität, zu klimafreundlichen Heizungen (Luftwärmepumpen, Erdwärme usw.). Die Elektrofahrzeuge schießen wie die Schwammerln aus dem Boden. Aber keiner der Grünen hat offensichtlich daran gedacht, dass der viele Strom, der dadurch verbraucht wird, nicht einfach aus der Steckdose kommt, sondern auch irgendwie erzeugt werden muss. Weiters zeigte sich ebenfalls, dass die Stromnetze durch diesen enormen Anstieg des Stromverbrauches stark überlastet werden. Auch das wussten die Grünen offensichtlich nicht? Und was passiert jetzt? Jetzt gibt es die „größte Tarifreform seit 25 Jahren“. Haushalte mit nicht vermeidbaren Stromspitzen zahlen wesentlich mehr als andere Haushalte. Laut der E-Control geht es bei dieser Reform darum, das bestehende Stromnetz besser auszulasten. Dass dadurch auch jährlich an die 300 Mio. Euro an Investitionen eingespart werden, ist natürlich ein angenehmer Nebeneffekt. Für mich ist es die nächste von der unfähigsten Regierung aller Zeiten genehmigte Abzocke des österreichischen Volkes. Denn eines bedenken diese Politiker offensichtlich nicht: Nicht jeder hat die Möglichkeit (finanziell oder aufgrund örtlicher Gegebenheiten), sich eine PV-Anlage mit Speicher zu kaufen. Die monatlichen Belastungen werden immer mehr, viele wissen jetzt schon kaum, wie sie jeden Monat über die Runden kommen, und jetzt kommt wieder was dazu. Die Energiepreise bei uns sind einfach ein Wahnsinn, und die Regierung hält nur brav die Hand auf. Danke wieder einmal fürs Nichtstun!
account_circle Günter Pock
Mehrkosten durch die Hintertür
Es ist eine unglaubliche Sauerei, durch die Hintertür schon wieder Mehrkosten zu generieren. Wer um Gottes willen wird zwischen 23 und 5 Uhr Geräte wie Geschirrspüler, Waschmaschine oder Trockner laufen lassen? Man will vielleicht in Ruhe schlafen. Und natürlich sollten wir alle E-Autos fahren und unbedingt auf Wärmepumpen umrüsten. Genau, und jetzt höhere Kosten tragen. Eine unglaubliche Schweinerei, aber wir lassen uns auch das wieder gefallen und kein Mensch geht auf die Straße.
account_circle Robert Mach
Wie lange sieht die Welt noch zu?
Mit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran im Februar 2026 wird eine der wirtschaftlich wichtigsten Regionen der Welt sukzessive in Flammen gesetzt. Neben dem Iran, der seit Monaten kaum mehr Öl exportieren kann, leiden auch alle anderen Golfstaaten immer mehr unter Beschuss, Toten und großen Zerstörungen. Eine religiös fanatisierte jemenitische Minderheit, die vom Iran unterstützt wird, treibt den bestehenden Konflikt schrittweise weiter in die Höhe, indem sie den Flughafen Riad mehrmals angreift und dabei viele Zivilisten tötet. Und dann kommen noch nahezu tägliche Attacken auf Öltanker in der Straße von Hormus hinzu, die die Rohölpreise in neue Höhen schrauben. Man meint, dass doch endlich Vernunft einkehren sollte, aber man täuscht sich immer wieder. Der Schaden bei allen Beteiligten ist noch nicht groß genug, als dass endlich jemand auf die Stopptaste drücken würde. Und der Verursacher all dieses weltweit spürbaren Elends, Donald Trump, hat nichts anderes im Kopf, als seine Republikaner vor den Midterm-Wahlen zu beruhigen, indem er Putin Dieselöl abkauft, um zumindest kurzfristig die Preise an den US-Tankstellen zu senken. Egal, ob dadurch mittlerweile ehemalige europäische und andere Verbündete geschädigt werden oder nicht. Es geht nur um die Behauptung der eigenen Selbstherrlichkeit um jeden Preis. Wie lange noch lässt sich das der Rest der Welt bieten, wann steht man lautstark auf? Wann endlich werden Sanktionen auch gegen die USA und nicht nur gegen Russland verhängt? Nur wenn die US-Wirtschaft nicht gut läuft und die Preise nachhaltig steigen, beginnen die US-Wähler mit dem Nachdenken. Nur dann. Ich weiß, wovon ich rede, da ich selbst sechs Jahre in den USA gelebt habe und die US-Mentalität bestens kenne.
account_circle Martin Krämer
Waffenruhe für Energieanlagen
Dass Trump nicht normal ist, ist bekannt, aber eine Waffenruhe auf Energieanlagen? Geht’s noch? Eine Waffenruhe für Schulen, Kindergärten, für alle Menschen – dafür sollten sich diese Wahnsinnigen einsetzen.
account_circle Rene Weber
Trumps Welt
Wer die Augen nicht komplett davor verschlossen hat, was Trump schon in der ersten Amtszeit aufgeführt hat, dem war klar, falls dieser Typ noch mal US-Präsident wird, treibt er es noch bunter und wilder. Im eigenen Land und mit der Welt. Wobei das Ausmaß seiner Umtriebe in der zweiten Amtszeit nicht zu erahnen war. Nämlich, dass er nicht nur Amerika aus den Angeln hebt, sondern die Weltordnung gleich mit. Vor nicht allzu langer Zeit wollte er Putin noch mit schärferen Sanktionen an den Verhandlungstisch zwingen. Jetzt wollte er vor den Midterms mittels Diesel-Deal mit Putin innenpolitisch vom eigenen Iran-Krieg und dessen Folgen ablenken. Damit füllt er aber nur Putins Kriegskasse und verschiebt so den Verhandlungstisch noch weiter nach hinten. Die Preise an den US-Tankstellen senkt er damit auch nicht nachhaltig. Und weil er bei Putin so wie bei allen anderen auf taube Ohren stößt, wettert er gegen die Ukraine und will Zelenskij loswerden. Vom von ihm verlautbarten Energie-Waffenstillstand wissen weder Moskau noch Kiew, Bomben und Drohnen fliegen weiter.
account_circle Christian Stafflinger
Trump – Zelenskij
Dass US-Präsident Trump Ukraines Präsident Zelenskij nicht mag, hat er mehrmals bewiesen. Jetzt fordert er sogar, dass sich die Ukraine einen anderen Präsidenten suchen soll. Obendrein verkündet er eine Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine, von der offensichtlich nur er etwas weiß. Donald Trump sollte sich fragen, ob nicht nur die Ukrainer, sondern auch die USA einen anderen Präsidenten brauchen. Als Märchenonkel wären dann die Amis mit ihm besser dran.
account_circle Franz Weinpolter
Renitenter Herr Babler
Was bildet sich der großteils unerwünschte Vizekanzler Babler eigentlich ein? Was muss passieren, dass er endlich geht und einsieht, dass er hinlänglich versagt hat? Er benimmt sich wie ein bockiges Kind und wir müssen dabei zusehen. Gab es in Österreich schon einmal so einen unbeliebten Politiker, der einfach nicht zu entfernen zu sein scheint? Wenn es nicht so traurig ist, wäre diese unwürdige Situation zum Lachen.
account_circle Alexandra Pühringer
Was war sein großes Vergehen?
Weil es mir keine Ruhe lässt, möchte ich diese einfache Frage stellen: Was hat Babler verbrochen, dass er mit Schimpf und Schande aus seinem Amt gejagt wird? Dass die SPÖ mit Vorsitzenden nie zufrieden ist, weiß man. Auch Pamela Rendi-Wagner musste meiner Meinung nach grundlos gehen, weil es Doskozil so wollte. Dann kam die total verunglückte Kampfabstimmung zwischen Doskozil und Babler, bei der zuerst als Sieg Doskozils verkündet wurde. Bis Martin Thür nachrechnete, auf einen Fehler kam und es doch für Babler ausging. Excel war angeblich schuld, obwohl das Programm nur das macht, was man eingibt. Wird Babler beschuldigt, verantwortlich zu sein, dass die SPÖ im freien Fall ist und nach den Querelen nur noch bei 12% liegt? Hat er sonst Schlimmes getan, das wir nicht wissen? Dass der an Krebs erkrankte Markus Marterbauer den Karren aus dem Dreck ziehen soll, finde ich ein bisschen hanebüchen. Die SPÖ ist längst keine Arbeiterpartei mehr. Ihr ergeht es wie allen „Altparteien“ (siehe Deutschland). Sie fallen, da ihre Programme jungen Menschen nichts sagen und sie Konkurrenz durch Links- und Rechtsparteien bekommen haben. Vielleicht kann mir ein Leserbrief-Schreiber sagen, was das große Vergehen Bablers war, ich sehe es nicht.
account_circle Josef Blank
Rücktrittsreif
Lieber Herr Babler, ist das so schwer zu verstehen? Die Partei will Sie nicht, das Volk will Sie nicht. Also treten Sie von allen politischen Ämtern zurück. Nicht irgendwann, sondern sofort. Mehr als 70% der Staatsbürger wollen Sie auch als Minister nicht mehr. Wenn Sie einen Funken Anstand haben und ihr Gesicht wahren wollen, verabschieden Sie sich rasch von der Politik. Sie haben bereits mehr als genug Schaden angerichtet. Die Partei wird als Dank sicher ein gutes Platzerl finden.
account_circle Herbert Platzer
Die Mehrheit ignoriert
Babler sollte bleiben. Er verkörpert die SPÖ, so wie sie sich in den letzten 20 Jahren gewandelt hat und falsch abgebogen ist. Die meisten in der Partei wollten und wollen das. Was die Wähler wollen, ist denen schon lange egal, weiter wie bisher. Und egal, wer vorne steht, es geht bergab. Bis man einsieht, dass der Wähler zeigt, was er will, und nicht eine Partei, die das eigene Volk vergessen hat, Ideologien für eine Minderheit macht und die Mehrheit ignoriert. Deshalb ist es egal, wen die als Parteiführer haben.
account_circle Thomas Braumann
Richterstreik
Die Richter und Staatsanwälte streiken für bessere Arbeitsbedingungen. Es wird die Aufstockung der Dienstposten verlangt, da die Anzahl der offenen Gerichtsverfahren nicht mehr zu bewältigen ist. Dies liegt zum Teil daran, dass zu viele banale Angelegenheiten vor Gericht landen. Aber eine große Anzahl von Strafverteidigern dreht unsere geltenden Gesetze ewig im Kreis und verzögert durch Gutachten sowie Berufungen unnötig die Rechtsprechung. Vielleicht ist es an der Zeit, dass die Politik sich dieser Probleme annimmt, um Gerichtsverfahren in Zukunft zu beschleunigen.
account_circle Herbert Kohlböck
Christine Nöstlinger wäre 90 Jahre alt
Christine Nöstlinger ist auch acht Jahre nach ihrem Tod bei uns unvergessen, denn sie hat so viele Kinderbücher verfasst. Sogar in einem Schullesebuch habe ich als Kind eine wahre Erzählung aus ihrer Kindheit gefunden. Sie schrieb diese Bücher wahrscheinlich deshalb, dass wir Erwachsenen sie besser verstehen und uns daran erinnern, wie man selbst als Kind war, und dass Kinder über sich selbst auch etwas herausfinden. Sie hatte daran Freude, Kindgerechtes für alle zu schreiben, denn in einem Erwachsenen ist auch noch ein Stück Kind zu finden.
account_circle Pamela Pfennigbauer
Paketsteuer
Da den Neos die Stimmen laut Umfragen in die Bedeutungslosigkeit davonschwimmen, kommt die so wichtige Dame, Frau Meinl-Reisinger, auf die Idee, die von ihr mitbeschlossene Paketsteuer wieder rückgängig machen zu wollen. Wird seitens der SPÖ nicht geschehen, da dann der angeblich ganz große Wurf Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel infrage gestellt wird. Wenn es aber doch gelingt, könnten in einem Abwasch etliche in letzter Zeit beschlossene sinnlose Gesetze revidiert werden.
account_circle Fritz Pirker
„Sonder-Klausur“
Wie die „Krone“ berichtete, will die Regierung am Samstag eine „Sonder-Klausur“ abhalten, um etwa zu besprechen, wie der wirtschaftliche Aufschwung befeuert werden soll. Man müsste ja nur das bereits Versprochene – wie z. B. Bürokratieabbau – angehen. Wenn ich lese, dass ein Unternehmer ein 90-Mio.-€-Projekt umsetzen will, das seit einem Jahr genehmigt ist, allerdings durch verschiedene Einsprüche in der Warteschleife hängt. u. a. deshalb, weil in der zuständigen Behörde seit drei Monaten telefonisch niemand erreichbar sein soll. Die Regierung sollte sich mal ansehen, wie viele Projekte in Planung sind und durch die Bürokratie nicht in Betrieb gehen können, dann würde sie keine Klausur benötigen. Wenn sich die letzten österreichischen Firmeninhaber entscheiden, ins Ausland zu gehen, kommen diese nicht mehr zurück. Wenn man nicht mehr weiterweiß, bildet man einen Arbeitskreis.
account_circle Rudi Pürbauer
Nicht amtsführende Stadträte in Wien
Die derzeitige Regierung hat sich mit dem Thema beschäftigt, aber es kam wie so oft zu keiner gemeinsamen Lösung. Die Neos wollten mit einer Verfassungsänderung nicht amtsführende Stadträte in Wien zu Recht abschaffen, aber SPÖ und ÖVP hatten was dagegen. Somit belasten diese sechs Stadträte weiterhin massiv das Wiener Budget. Obwohl sie kein eigenes Ressort und daher auch keine Verantwortung haben, kassieren sie monatlich mehr als 11.300 Euro, 14-mal im Jahr.
account_circle Robert Kindl
Antrittsalter
AMS-Chef Kopf rüttelt auch am Pensionsantrittsalter. Natürlich, wenn ich im Nadelstreif in klimatisierten Räumen arbeiten kann, wäre mir das auch egal. Ich lade alle recht herzlich ein, mal körperlich schwer zu arbeiten, ob in der Metallindustrie, als Kellner usw., dann wäre die ganze Schreierei bald vorbei. Wenn man dann ein paar Seiten später lesen muss, die türkische Islambehörde lockt Lehrer für Europa zu uns mit kostenlosem Studium, gratis Unterkunft, Essen und monatlichem Taschengeld, bekommt man einen Knopf. Es kann so nicht mehr weitergehen, dass die österreichische arbeitende Bevölkerung nur abgezockt wird und die, die nix einzahlen, die füttern wir.
account_circle Angela Salomon
Wo sind Sie?
Herr Bundespräsident, wo sind Sie, was glauben Sie, was denken Sie, was machen Sie, was gedenken Sie, die Bundesregierung betreffend zu tun? Nicht einmal die Hälfte der Bevölkerung hat die Regierung hinter sich. Sprechen Sie ein Machtwort. So kann es nun wirklich nicht weitergehen. Herr Babler ist „weg“, nun wieder da. Wie lange wird er bleiben? Minister ja oder nein? Der arme Herr Marterbauer arbeitet trotz schwerer Erkrankung, eine Schande. Es ist an der Zeit, dass Sie aus Ihrem Versteck hinter der Tapetentür hervorkommen und Klartext sprechen, wie es denn nun weitergehen soll. Denn von jemandem, der ca. 370.000 Euro brutto im Jahr verdient, erwartet sich die Bevölkerung einfach mehr als Schweigen. Jeden Tag wird die Bevölkerung von der Super-Regierung neu belastet, und Sie schauen einfach zu. Wie lange noch?
account_circle Felix Steszl
Waffen für Ukraine
Dieser Krieg muss unbedingt aufhören. Nicht nur, dass die Energie-Infrastruktur gegenseitig nicht mehr beschossen wird, sondern dass keine Raketen oder Drohnen (weder in Russland noch in der Ukraine) mehr einschlagen. Ein Krieg kann nicht nur am Schlachtfeld, sondern auch am Verhandlungstisch beendet werden. Dafür braucht es Verhandlungswillige, wobei jede Seite von ursprünglichen Plänen abgehen muss.
account_circle Klaus Gumpoltsberger