14.05.2007 11:11 |

Serie A

AC Milan schafft gegen Bologna nur ein 1:1

Zehn Tage vor dem Champions-League-Finale gegen den FC Liverpool ist der AC Mailand in der italienischen Serie A nicht über ein 1:1 (1:0) in Bologna gegen das abstiegsbedrohte Team von Catania Calcio hinausgekommen. Der bereits als italienischer Fußball-Meister feststehende Lokalrivale Inter Mailand feierte dagegen in einem packenden Duell gegen den Tabellendritten Lazio Rom nach einer furiosen Aufholjagd noch einen 4:3 (2:3)-Sieg.

Dabei lag Inter nach den Toren von Goran Pandev (3. Minute) und Massimo Mutarelli (5.) bereits früh mit 0:2 zurück, doch der dreifache Torschütze Hernan Crespo (20./35./81.) und Marco Materazzi (85.) drehten die Partie. Cristian Daniel Ledesma (41.) hatte Lazio zwischenzeitlich erneut in Führung geschossen.

Für Milan hatte Clarence Seedorf (5.) getroffen, doch Gionatha Spinesi (61.) erzielte den wichtigen Ausgleich zum 1:1 für Catania (38 Punkte). Zwei Konkurrenten im Abstiegskampf, Reggina Calcio und AC Chievo Verona (jeweils 36 Punkte), trennten sich 1:1 (0:0).

Abstiegsfrage noch offen
Völlig offen ist auch nach dem 36. Spieltag, welcher Club Messina (25) und Ascoli (24) in die Serie B begleiten muss. Weiterhin zittern müssen Livorno (39), FC Turin (39), FC Parma (38), Catania Calcio (38), AC Siena (37), Cagliari Calcio (37), Reggina Calcio (36) und Chievo Verona (36).

Juve kommt zurück
Dagegen steht Juventus Turin unmittelbar vor der Rückkehr in Italiens höchste Fußball-Liga. Der wegen seiner Beteiligung am Manipulationsskandal zum Zwangsabstieg verurteilte Traditionsclub kam am Samstag zu einem 3:1 gegen den FC Bologna und führt die Serie B mit neun Punkten Vorsprung an. Alessandro Del Piero mit zwei Toren und David Trezeguet erzielten die Treffer für Juve.

Vier Spieltage vor Saisonende stünde Turin auch ohne weiteren eigenen Punktgewinn als Aufsteiger fest, wenn die Konkurrenz vom FC Genua 93 noch ein Spiel verliert und der SSC Neapel am Dienstag gegen Brescia Calcio einen Punkt abgibt. Juventus waren vor Saisonbeginn zusätzlich zum Zwangsabstieg neun Punkte abgezogen worden.

Geschenke für Schiedsrichter
Unterdessen scheint am Wochenende eines der letzten großen Geheimnisse im italienischen Liga-Manipulationsskandal gelüftet worden zu sein: Die korrupten Schieds- und Linienrichter wurden von Juventus Turin offenbar mit Uhren im Wert von jeweils rund 12.500 Euro und anderen Geschenken für ihr Wohlwollen gegenüber dem italienischen Rekordmeister bezahlt. Dies behauptet der ehemalige Juve-Angestellte Maurizio Capobianco. Der italienische Fußballverband und die Staatsanwaltschaft Neapel wollen Capobianco anhören.

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