Do, 13. Dezember 2018

Erfolg für Ermittler

28.11.2017 12:14

"Familien-Clan" handelte mit Heroin: 76 Festnahmen

Internationaler Großschlag gegen eine kurdisch-türkische Heroin-Bande: Im Zuge der
"Operation Triest" gingen unter der Federführung heimischer Fahnder bei unzähligen Zugriffen in Österreich und drei weiteren Ländern insgesamt 100 Verdächtige ins Netz, alleine 76 in Österreich. Rund 40 Kilogramm Suchtgift und 165.000 Euro in bar wurden sichergestellt.

Alles begann im Oktober 2013: Im Hafen von Triest in Italien ging der Polizei ein Türke ins Netz, der zwei Kilo Heroin bei sich hatte. Umgehend wurden die Kollegen in Österreich informiert - der Verdächtige hatte seinen Wohnsitz im Burgenland. Der Ermittlungs-Stein kam in Bewegung - und hörte gar nicht auf zu rollen.

Türkisch-kurdischer Drogenring
Die heimischen Fahnder stachen folglich sprichwörtlich in ein Wespennest: Der Mann war Teil eines international agierenden türkisch-kurdischen Drogenrings. Unter dem Bandennamen "Familien-Clan" überschwemmte die Drogenmafia jahrelang Europa kiloweise mit Heroin. Aber auch Kokain und Cannabis hatten die Verdächtigen in ihrem Angebot.

40 Kilo Suchtgift sichergestellt
Folglich gingen bis zum heurigen August dank Unterstützung des Bundeskriminalamtes 76 verdächtige Clan-Mitgliedern (allesamt Asylwerber oder Illegale) ins Netz. 40 Kilo Suchtgift, 22 Kilo Streckmittel, 165.000 Euro in bar und Schusswaffen wurden sichergestellt - was aufgrund der professionellen Vorgehensweise und der versteckten Kommunikation schwierig war.

Gegen die Täter wurden zahlreiche Anzeigen erstattet. "Einige Verfahren wurden bereits mit mehrjährigen Haftstrafen abgeschlossen, andere sind noch im Laufen," so Martin Huber, Direktor der Landespolizei Burgenland.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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