05.04.2017 15:09 |

Bereit für Regierung

Strache: "Koalition mit der FPÖ als Nummer eins"

"SPÖ und ÖVP streiten auf Bundesebene wie Hund und Katz. Nach einer Wahl raufen sich aber beide für den Machterhalt zusammen", sagte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Mittwoch zur "Krone". Die Freiheitlichen stünden für eine "zukunftsorientierte Regierungsarbeit" zur Verfügung. Dazu müssten die Wähler SPÖ und ÖVP "demokratisch zum Umdenken zwingen".

Strache reagiert damit auf die zuvor in der "Krone" veröffentlichte aktuelle Umfrage, wonach die unter Landeshauptmann Hans Niessl im Burgenland vereinbarte SPÖ-FPÖ-Koalition auf große Zustimmung stoße.

"Leisten gute Arbeit für die Bürger"
Für den FPÖ-Chef dient diese Studie als Beleg dafür, "dass wir im Burgenland und in Oberösterreich in der Koalition mit beweisen, dass wir Freiheitlichen eine positive und zukunftsorientierte Regierungsarbeit für die Bürger leisten. Einmal mit der SPÖ wie im Burgenland, einmal mit der ÖVP in Oberösterreich."

So eine Zusammenarbeit kann sich Strache auch auf Bundesebene vorstellen - wie der FPÖ-Chef durchaus mit Augenzwinkern anmerkt, nach derzeitigem Stand der Umfragen aber "mit der FPÖ als Nummer eins". Voraussetzung für eine Koalition mit SPÖ oder ÖVP wäre für Strache jedoch, dass die beiden derzeitigen Regierungsparteien "zu einer inhaltlich konsequenten Erneuerung bereit sind".

SPÖ arbeitet an Kriterienkatalog für Koalition
In der SPÖ arbeitet derzeit Parteimanager Georg Niedermühlbichler an einem Katalog, in dem unter anderem die Kriterien festgelegt werden, die ein Koalitionspartner zu erfüllen hätte.

Claus Pándi, Kronen Zeitung

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