06.08.2006 18:47 |

Beach-Volleyball

Erstmals ein US-Sieg beim Grand-Slam in Klagenfurt

Das Beach-Volleyball Grand Slam Turnier in Klagenfurt ist am Sonntag erstmals in seiner zehnjährigen Geschichte mit einem US-Herrensieg zu Ende gegangen. Das Duo aus Phil Dalhausser und Todd Rogers setzte sich gegen die siebenfachen Klagenfurt-Finalisten Emanuel Rego und Ricardo Costa Santos aus Brasilien relativ klar in zwei Sätzen durch.

Auf dem dritten Platz landeten Marcio Araujo und Fabio Luis aus Brasilien, die gegen Mariano Baracetti und Martin Conde aus Argentinien die Oberhand behielten. Für Dalhausser und Rogers, die erst seit diesem Jahr zusammen auftreten, war es der erste gemeinsame Turnier-Sieg überhaupt.

2006 hatten sie zwar in Kroatien das Finale erreicht, waren aber ausgerechnet an der damaligen Hit-Paarung Emanuel und Conde gescheitert. „Es ist ein großartiges Gefühl, das wichtigste Turnier in diesem Jahr zu gewinnen“, sagte Dallhauser nach dem Match. Der Triumph in Klagenfurt ist der erste US-Herrensieg auf der World Tour seit dem Turnier 2003 in Rhodos.

Für die Brasilianer Emanuel und Conde bleibt der Trost, mit diversen Partnern zum jeweils siebenten Mal das Finale in Klagenfurt erreicht zu haben. „Es ist einfach das beste Turnier der Welt“, streute Emanuel den Fans Rosen. Der „König von Klagenfurt“ verlor erst das zweite von sieben erreichten Finali am Wörther See.

Pech bei Österreichs Herren
Viel Pech in Klagenfurt hatten schon am Samstag die österreichischen Herren-Teams. Clemens Doppler und Peter Gartmayer mussten in ihrer Achtelfinalpartie bei einer 1:0-Satzführung wegen einer Knieverletzung Dopplers aufgeben. Alexander Horst und Sebastian Göttlinger schieden gegen Pablo Herrera und Raul Mesa (ESP) aus.

„Wir haben unsere Gegner unter Kontrolle gehabt“, ärgerte sich Peter Gartmayer. Die Verletzung seines Partners war beim Stand von 13:13 im zweiten Satz aufgetreten, den ersten hatten Doppler und Gartmayer gegen die Weltmeister von 2001 in Klagenfurt, Mariano Baracetti und Martin Conde (ARG), 21:15 gewonnen. „Clemens hat super serviert, ich hab mir gedacht, das gewinnen wir jetzt“, meinte Gartmayer. „Doch dann habe ich gehört, wie er aufschreit und gewusst, dass es vorbei ist“, beschrieb Gartmayer den Moment der Verletzung seines Partners.

Wie Doppler und Gartmayer beendeten auch Horst und Göttlinger das Grand Slam Turnier in Klagenfurt auf dem neunten Platz. „Unter dem Strich müssen wir zufrieden sein“, meinte Horst. Vor dem Grand-Slam-Turnier am Wörther See hatte das Duo in der Weltrangliste 18 Punkte vorzuweisen, in Klagenfurt sind 360 dazu gekommen. 

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