Di, 11. Dezember 2018

Eine Chronologie

03.12.2015 08:51

Die 14 blutigsten Amokläufe der US-Geschichte

Nach der Schießerei mit mindestens 14 Toten und 17 Verletzten im US-Bundesstaat Kalifornien sind die Hintergründe zwar unklar. Fest steht jedoch: Die Bluttat ist eine der schlimmsten in der jüngeren US-Geschichte. Ein Überblick über die schwersten Schießereien der vergangenen 25 Jahre:

16. Oktober 1991: Ein Mann rast mit seinem Pick-up-Truck durch die Frontscheibe eines Restaurants im texanischen Killeen. Anschließend feuert er dort um sich und tötet 23 Menschen. Danach richtet der Täter die Waffe gegen sich selbst.

20. April 1999: An der Columbine-Schule in Littleton im US-Bundesstaat Colorado erschießen zwei schwarz gekleidete und vermummte Jugendliche zwölf Mitschüler und einen Lehrer. Danach begehen sie Suizid. Drei Jahre später kommt der Dokumentarfilm "Bowling for Columbine" von Regisseur Michael Moore auf die Leinwand, erhält sogar einen Oscar.

29. Juli 1999: Ein 44-jähriger Börsenspekulant tötet in Atlanta im Bundesstaat Georgia seine beiden Kinder und seine Frau. Anschließend eröffnet er in zwei Maklerbüros das Feuer und tötet neun Menschen, bevor er sich selbst erschießt.

21. März 2005: In Red Lake im US-Bundesstaat Minnesota richtet ein Jugendlicher in einer Schule ein Blutbad mit sieben Toten an und begeht anschließend Suizid. Zuvor hatte der Schüler seinen Großvater und dessen Lebensgefährtin getötet.

16. April 2007: Bei dem bisher blutigsten Amoklauf an einer US-Hochschule werden an der Virginia Tech in Blacksburg (Virginia) 33 Menschen getötet, darunter der Täter.

24. Dezember 2008: Ein Amokläufer im Weihnachtsmannkostüm erschießt auf einer Weihnachtsfeier in Covina am Stadtrand von Los Angeles neun Gäste und tötet sich anschließend selbst.

3. April 2009: In der Stadt Binghamton im Bundesstaat New York erschießt ein Mann aus Vietnam in einem Zentrum für Einwanderer 13 Menschen.

5. November 2009: Ein Militärpsychiater eröffnet auf einer US-Militärbasis in Texas das Feuer. Der Mann mit palästinensischen Wurzeln tötet 13 Menschen, bevor er überwältigt werden kann.

2. April 2012: Ein 43-Jähriger tötet an einer religiösen Universität im US-Bundesstaat Kalifornien sieben Menschen. Anschließend stellt er sich der Polizei.

20. Juli 2012: In einem Kino in Aurora im US-Bundesstaat Colorado eröffnet ein Mann während der Premiere des neues "Batman"-Films das Feuer. Zwölf Menschen werden getötet. Der Amokläufer wird festgenommen und später zu lebenslanger Haft verurteilt.

14. Dezember 2012: Ein junger Mann dringt in die Sandy-Hook-Grundschule in Newtown im Bundesstaat Connecticut ein und erschießt dort 20 kleine Kinder und sechs Erwachsene. Zuvor hatte er zu Hause bereits seine Mutter getötet. Nach der Tat nimmt sich der 20-jährige Todesschütze das Leben.

16. September 2013: Eine Marine-Reservist eröffnet auf der Militärbasis Navy Yard in der Hauptstadt Washington das Feuer und tötet zwölf Menschen, ehe er bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet wird.

17. Juni 2015: Ein 21-jähriger Weißer erschießt in einer afroamerikanischen Kirche in Charleston im Bundesstaat South Carolina neun Menschen. Im Internet hatte der Attentäter rassistisches Gedankengut geäußert.

1. Oktober 2015: Ein Student tötet an einer Hochschule in Roseburg im Bundesstaat Oregon neun Menschen und nimmt sich anschließend das Leben.

Lesen Sie auch:

Aus dem Video-Archiv: Mindestens zwölf Tote bei Schießerei in Kalifornien

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