09.06.2006 15:27 |

Verletzungssorgen

Viele WM-Stars angeschlagen

Die bange Frage nach Verletzungen hat zum Auftakt der Fußball-WM nicht nur Gastgeber Deutschland mit Kapitän Michael Ballack beschäftigt. Auch die meisten Konkurrenten haben Sorgen:

ENGLAND: Steven Gerrard kämpft mit Rückenproblemen, die Chance auf einen Einsatz gegen Paraguay sieht er 50:50. Wayne Rooney soll eventuell doch schon in der vermeintlich entscheidenden dritten Vorrundenpartie gegen Schweden spielen.

PARAGUAY: Größtes Sorgenkind ist weiter Stürmer Roque Santa Cruz, doch nach seiner Innenbandreizung im Knie brennt der 24-Jährige auf einen Einsatz am Samstag: "Für England wird es schon reichen."

SCHWEDEN: Die Gehirnerschütterung von Keeper Andreas Isaksson aus dem Training trifft Schweden wegen des vermeintlich leichten Gegners Trinidad und Tobago im ersten Spiel noch vergleichsweise glimpflich.

NIEDERLANDE: Marco van Basten hat wegen Blessuren von Rafael van der Vaart, Wesley Sneijder, Philip Cocu und Giovanni van Bronckhorst zwei Reservisten alarmiert (de Jong, Schaars). Doch der Bondscoach hofft auf den Einsatz aller vier Angeschlagenen gegen Serbien-Montenegro.

IRAN: Mehdi Mahdavikia (Hexenschuss) und Ali Karimi (Knie) konnten wieder trainieren und sollen gegen Mexiko spielen. Verteidiger Sattar Zare (Knie) und Mittelfeldspieler Ferydoon Zandi (Grippe) fallen aus.

ITALIEN: Beim Auftakt gegen Ghana fallen mit Gennaro Gattuso und Gianluca Zambrotta zwei defensive Stammspieler sicher aus, auch Alessandro Nesta wird wohl fehlen. Francesco Totti ist nach seinem Wadenbeinbruch im Frühjahr noch nicht wieder völlig fit.

TSCHECHIEN: Torjäger Milan Baros kann wegen einer Fußverletzung gegen die USA möglicherweise nicht dabei sein. Regisseur Pavel Nedved kämpft mit einer Knieblessur.

BRASILIEN: Ronaldo hat zwar keine Probleme mehr mit seinen Blasen an den Füßen, klagt nun aber über Fieber. Sein Einsatz im ersten Spiel gegen Kroatien gilt allerdings nicht als gefährdet.

KROATIEN: Eine mysteriöse Viruserkrankung hat acht Spieler zeitweise "umgehauen". Aber nur Mittelfeldspieler Darijo Srna musste im Bett bleiben; alle anderen können weiter am Training teilnehmen.

FRANKREICH: Trainer Raymond Domenech hat nach dem Beinbruch von Angreifer Djibril Cissé im Testspiel gegen China Sidney Govou von Olympique Lyon nachnominiert.

SCHWEIZ: Die Abwehrspieler Valon Behrami und Philippe Senderos plagen sich mit leichten Verletzungen. Teamarzt Rudi Rodler sieht den Einsatz beider gegen Frankreich aber weitgehend gesichert.

UKRAINE: Andrej Schewtschenko (Knie) und sein Sturmkollege Sergej Rebrow (Hüfte) haben sich wieder fit gemeldet und können gegen Spanien spielen.

TUNESIEN: Stürmer Francileudo Silva dos Santos muss wegen einer Knieverletzung wahrscheinlich die ersten beiden Spiele gegen Saudi Arabien und Spanien aussetzen.

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