Jazz Gitti zu „Gunkl“

„Er muss froh sein, dass ich nicht Richterin bin“

Adabei Österreich
20.09.2026 15:49
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Causa „Gunkl“ lässt Jazz Gitti, wie so viele andere, nicht kalt. Auf Instagram teilte die Sängerin jetzt einen Clip, in dem sie die „Höchststrafe“ für den Kabarettisten fordert – und ihm sogar noch mehr androht ...

Das Thema mache sie „wütend und zugleich emotional und sehr traurig“, schrieb Jazz Gitti in einer langen Nachricht auf Instagram. Und appellierte an ihre Fans: „Schützt eure Kinder!“

Jazz Gitti wünscht „Gunkl“ Höchststrafe
In dem dazugehörigen Clip wird deutlich, wie aufgebracht die 80-Jährige, die vor einigen Jahren mit Paal im Radio sogar über Sex plauderte, wirklich ist. „Der Mutter und der Oma und dem ,Gunkl‘ wünsche ich die Höchststrafe“, schimpft sie außer sich in die Kamera.

Sehen Sie hier Jazz Gittis Instagram-Wutrede zum Fall „Gunkl“:

Sängerin droht mit „Eier abschneiden“
Es sei „so eine Gemeinheit, was die dem Kind angetan haben“, bezieht sich Jazz Gitti auf den mutmaßlichen Missbrauch einer heute Vierjährigen durch den Kabarettisten. Das Mädchen müsse nun „ihr ganzes Leben lang leiden“, schimpft sie.

Und redet sich schließlich noch mehr in Rage. „Er (Günther Paal, Anm.) muss froh sein, dass ich nicht die Richterin bin“, setzt Jazz Gitti nach, „weil ich hätte ihm die Eier abgeschnitten.“

„Ich bin so empört ...“
Schon Ende der Woche hatte sich Jazz Gitti auf Instagram zu dem Fall zu Wort gemeldet. Zwar habe sie mit sich gerungen, aber: „Ich bin total schockiert, also muss ich was sagen“, erklärte sie.

Schon in einem ersten Clip forderte Jazz Gitti die „Höchststrafe“ für Gunkl – zu sehen hier:

In dem Clip ging sie unter anderem auf das Dreiecksverhältnis zwischen Paal sowie der Mutter und Oma des Mädchens ein, das sie als „komisch“ bezeichnete. Und unterstrich, wie fassungslos sie sei, dass eine Mutter und eine Oma ein kleines Mädchen einem erwachsenen Mann „zuführe“ – „und so grauslige Sachen macht“.

„Ich bin so empört, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, schimpfte Jazz Gitti in dem Clip und forderte bereits da sowohl für Mutter und Oma, als auch für „Gunkl“ die „Höchststrafe“. 

Missbrauchsanklage gegen Paal
Wie berichtet, wird Günther Paal vorgeworfen, ein damals dreijähriges Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Auch die Mutter und Großmutter des Kindes sollen involviert gewesen sein. Der Prozess wird am 22. Oktober in Wien stattfinden. Alle drei Beteiligten zeigen sich geständig.

„Gunkl“, der auch Bild- und Videomaterial von sexuellem Kindesmissbrauch besaß, drohen im Fall einer Verurteilung zwischen sechs Monaten und fünf Jahren Gefängnis. Die mögliche Höchststrafe für die Mutter und Großmutter beträgt je zehn Jahre Haft.

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