„Welt stehengeblieben“

„Das Boot“: Deutscher Kult-Schauspieler (69) tot

Society International
15.09.2026 17:37
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der deutsche Schauspieler Ralf Richter ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Bekannt wurde er durch seine Rolle im Filmklassiker „Das Boot“. Richters Sohn Maxwell (44) bestätigte den Tod auf Instagram.

„Meinem Vater ging es seit Längerem gesundheitlich sehr schlecht. Er litt an COPD und einer Herzunterfunktion. Eine Vene zum Herzen hat nicht mehr richtig gearbeitet“, verriet Sohn Maxwell Richter gegenüber der „Bild“-Zeitung.

„Unser Vater ...“
In einem langen Instagram-Posting (siehe unten) verabschiedete er sich sehr emotional von seinem Vater: „Für uns ist gerade eine Welt stehen geblieben. Für viele von euch war er Schauspieler, Kultfigur und ein Gesicht, dass Menschen über viele Jahre begleitet hat. Für uns war er vor allem eines: unser Vater.“

Durchbruch mit „Das Boot“ im Jahr 1981
Ralf Richter wurde 1957 in Essen geboren. Nach einer Schreinerlehre besuchte er ab 1977 für zwei Jahre die Westfälische Schauspielschule Bochum. Seinen Durchbruch feierte er 1981 in seiner Nebenrolle als Zentralemaat Frenssen in dem Anti-Kriegsfilm „Das Boot“. Kultstatus erreichte er Ende der 1990er-Jahre mit der Komödie „Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding“.

Richter, der bis zuletzt in Köln lebte, hinterlässt einen Sohn und eine Tochter sowie sechs Enkelkinder. Maxwell Richter folgte seinem Vater ins Filmgeschäft und wurde ebenfalls Schauspieler. Vater und Sohn standen auch gemeinsam vor der Kamera. Auch Tochter Aline hatte einen kleinen Auftritt in einem Film ihres Vaters: In „Was nicht passt, wird passend gemacht“ (2002) spielte sie die Tochter von Richters Filmfigur Kalle.

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