Salzburger Liga

Angriff aus Keller abgewehrt, Verfolger fallen ab

Salzburg
29.03.2026 20:37

Zum Kehraus der 18. Salzburger Liga-Runde schlug die untere Tabellenhälfte zurück und brachte die Abstiegskandidaten Anthering und Hallwang wieder auf Distanz. Derweil backen die Aufstiegsaspiranten Bürmoos und Bramberg nun kleinere Brötchen.

„Sehr, sehr bitter“, nannte Schwarzach-Trainer Mario Krimbacher das 0:3 seiner Schützlinge im Nachzüglerduell gegen Henndorf. Der gesperrte und von „Co“ Bernd Ofensberger vertretene Betreuer musste mitansehen, wie seine Mannen abermals den Start verschliefen. Nicht genug, dass man am Ende aufmachte und die Niederlage entsprechend hoch ausfiel. Erst verletzte sich Maximilian Kirnbauer gröber am Knie (29.), dann sah Goalie Dominik Waltl Rot nach Pressball-Torraub (33.). Mit dem Pausenpfiff gelang Yannick Hoffmann das 0:1 (45.+3). Im Finish fixierten David Osagie (84.) und Hoffmann (88.) den Sieg. „Wir waren besser und haben uns endlich für unsere Leistungen belohnt“, betonte Gästetrainer Stefan Kirnbauer. Die Wallerseer liegen nun wieder sieben Punkte über dem Strich.

Zwei Tore, ein Assist: Anif-Matchwinner Eugen Rexhepi (rechts)
Zwei Tore, ein Assist: Anif-Matchwinner Eugen Rexhepi (rechts)(Bild: Andreas Tröster)

Drei Rettungseinsätze bei erstem Anif-Sieg
Erstmals im Frühjahr siegte auch Anif und liegt nun fünf Punkte über dem Strich. Beim 3:2 in Siezenheim musste gleich dreimal die Rettung kommen. Erst schied bei den Hausherren Ex-Profi Philipp Sturm mit Gehirnerschütterung aus (38.), dann nach einem Crash auch dessen Ersatz Moritz Waldmann (Platzwunde) und kurz darauf Anifs Patrick Mooslechner (Gehirnerschütterung). Obwohl die Gäste kurz nach Seitenwechsel Streitwieser (Rot) verloren, brachten sie das 3:2 über die Zeit. „Wir hatten das Spiel nach 25 Minuten im Griff, waren aggressiv und haben den nötigen Willen an den Tag gelegt“, war Anif-Trainer Thomas Eder zufrieden.

Nicht mehr ins Aufstiegsrennen eingreifen wird wohl Bürmoos. Trotz Unterzahl nach Ampelkarte gegen Suljic drehte der „Nordstern“ die Partie gegen Thalgau. Bis Triplepacker Franz Mrkonjic den Gästen spät das 3:3 rettete. „Wenn wir uns unter den besten Fünf halten, passt das auch. Wichtig ist, dass alle Spielpraxis bekommen und wir sehen, mit wem wir in die neue Saison gehen können“, sagte Obmann Robert Eckschlager. Thalgau-Cotrainer Patrick Ladner meinte: „Vor dem Spiel hätten wir ein Unentschieden genommen. Vom Verlauf ist es dann speziell in Überzahl bitter, weil wir bei Standards zu anfällig sind.“ Bitter für Bürmoos: Goalie O‘Connor schied mit Wadenblessur aus. Auf die Aufstiegsplätze fehlen bereits elf Punkte.

Bramberg (re. Elis Nindl) verlor auch in Neumarkt (li. Zivkovic)
Bramberg (re. Elis Nindl) verlor auch in Neumarkt (li. Zivkovic)(Bild: Andreas Tröster)

Negativlauf geht weiter
Rivale Bramberg schaut ebenso nur mehr auf sich selbst und die Entwicklung. In Neumarkt gelang zwar nach Corner durch Moser das erste Tor im neuen Jahr. Es setzte aber dennoch ein 1:3 und jahresübergreifend die vierte Schlappe in Folge. „Sie hatten uns speziell zu Beginn völlig im Griff. Weil wir dann unsere Chancen nicht genutzt haben, wurde es auch nicht mehr spannend“, sah es Obmann Martin Innerhofer. Bei den Wallerseern freute sich Gegenstück Michael Thalhammer über wichtige Punkte: „Unsere Rivalen haben ja auch alle angeschrieben. Da war es umso wichtiger, selbst nachzulegen.“ Der ausgelaugte Doppelpacker Atiabou blieb zur Pause draußen, das dritte Hausherren-Tor besorgte Brambergs Rajic per Kopfball ins eigene Kreuzeck.

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