Absturz, Exzess und Selbstsuche: Lidia (Imogen Poots) verliert sich in Drogen und schwierigen Beziehungen – nur im Wasser fühlt sie sich zu Hause. Im Schreiben findet sie schließlich einen Ausweg. Die Verfilmung der Memoiren von Lidia Yuknavitch erzählt ihre Geschichte persönlich und direkt – und markiert zugleich das Regiedebüt von „Twilight“-Star Kristen Stewart. Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zu „The Chronology Of Water“.
Memoiren einer Frau, Lidia (Imogen Poots), deren Vita von Jugend an traumabelastet ist: Da ist der Missbrauch durch den Vater, da die sich in den Suff flüchtende Mutter. Drogensucht, toxische Beziehungen und eine Totgeburt markieren Lidias Erwachsenwerden. Nur im Wasser ist die Profi-Schwimmerin ganz bei sich. Es ist ihr Element. Weil es abwäscht, was an Unerträglichem an ihr klebt. Später wird Lidia im Schreiben so etwas wie Frieden finden.
Es ist dies ein brachiales Regiedebüt, mit dem uns „Twilight“-Star Kristen Stewart hier konfrontiert – und sie nimmt sich dafür eines tabubrechenden Stoffes an, der auf dem autobiografischen titelgebenden Roman von Lidia Yuknavitch (auf Deutsch erschienen unter „In Wasser geschrieben“) fußt.
In achronologischen Rückblenden eröffnen sich Erinnerungsbilder Lidias, die schonungslos von einer entfesselten Imogen Poots an uns herangetragen werden. Die radikale Adaption schwerer literarischer Kost, die von der Akzeptanz des Unbewältigbaren erzählt.
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