„Krone“-Redakteurin Elisabeth Nachbar nimmt die Fastenzeit trotz Trotzphase in Angriff – und bemerkt, wie lange die Tage ohne eine süße Belohnung sein können.
Wenn man als Mama von Kleinkindern den Tag zwischen Trotzanfällen und dem 150. „Neeeeein“ ohne Nervenzusammenbruch überlebt hat, darf man sich doch auch belohnen, oder? Für mich gab es abends, wenn alle im Bett liegen, gern ein Stück Schokolade oder zwei oder zwölf.
Aber jetzt faste ich. 45 schrecklich lange Tage, nachdem ich im Beitrag meines Kollegen entsetzt entdecken musste, dass die Fastenzeit ja mehr als 40 Tage dauert – die Sonntage kommen ja oben drauf! Hätte mir das einer vorher gesagt
„Schmeckt eh nicht“
Keine Süßigkeiten, keine Chips, kein Zucker – wirklich schwierig wird es bei Krapfen, Kuchen und Schaumrollen, die ab und zu sogar in der „Krone“-Redaktion herumstehen und von Kolleginnen und Kollegen genüsslich verzehrt werden. „Na, schmeckt eh gar nicht!“, ist zwar nett gemeint, aber lügen bringt halt doch nichts.
Ich bin willensstark, oft sogar zu sehr, wenn man meine Familie fragt. Nur beim Naschen zur Nervenberuhigung fällt es mir schwer, mich gegen meinen „Gusta“ durchzusetzen. Bisher bin ich, im Vergleich zu rückfälligen Kollegen wohlgemerkt, standhaft geblieben. Drücken Sie mir die Daumen, dass es so bleibt!
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