Im Wiener Rotlicht

22-Jährige ist jetzt Bordell-Managerin

Wien
08.03.2026 16:00

Eines der größten Bordelle des Landes hat eine neue Managerin. Die 22-jährige Sarah Omari leitet fortan mit ihrem Vater das „Saraya“. Nicht nur ihr Alter ist ungewöhnlich, sondern auch, dass sie vorher Polizistin war…

Auf den ersten Blick sieht Sarah Omari wie eine ganz normale junge Frau aus. Zu ihrem braunen Rollkragenpullover trägt sie einen Pferdeschwanz und Ohrstecker in Form eines Kreuzes. Doch der Schein trügt. Die 22-jähige sorgt nämlich mit einem ungewöhnlichen Karriereschritt für Verblüffung.

„Mir hats bei der Polizei voll getaugt, aber…“
Omari hängte nämlich ihren Job als Polizistin an den Nagel, um als Managerin in einem der größten Bordelle Österreichs anzuheuern. „Vom Blaulicht zum Rotlicht sozusagen“, sagt sie lachend. Wie das kam? „Mir hat es bei der Polizei voll getaugt, aber die Überstunden und die langen Dienste waren nicht so meins“, erzählt sie. Als ihr Vater – der vorher in der Gastronomie tätig war – die Geschäftsführung des „Saraya“-Clubs in Wien übernommen hat, war klar: „So einen großen Club kann man nicht alleine führen. Und der Familie kann man am besten vertrauen.“

Omari hat die Polizeiausbildung abgeschlossen und war danach zwei Monate im Außendienst tätig.
Omari hat die Polizeiausbildung abgeschlossen und war danach zwei Monate im Außendienst tätig.(Bild: zVg)

Polizei-Ausbildung, zwei Monate Inspektorin, jetzt im Bordell
Omari hat die Polizei-Grundausbildung in Wien gemacht und alle Prüfungen absolviert. Danach war sie im Außendienst als Inspektorin tätig – allerdings nur wenige Monate. Böses Blut verbindet sie mit der Polizei keines. „Ich bin im Guten von der Polizei gegangen. Mit meinen Ex-Kollegen halte ich noch Kontakt. Denen ist egal, was ich beruflich mache“, erzählt sie.

Die junge Managerin in ihrem Büro
Die junge Managerin in ihrem Büro(Bild: zVg)

„Unternehmen wie jedes andere auch“
Die Aufregung um ihren Karrierewechsel versteht Omari nicht. „Ein Bordell ist ein Unternehmen wie jedes andere auch. Die Zuhälter und Strizzis gibt’s nicht mehr“, sagt sie recht selbstbewusst. Auch von den dort arbeitenden Damen wurde die junge Managerin akzeptiert: „Am Anfang waren sie vielleicht verblüfft. Aber sie haben schnell gemerkt, dass ich professionell und zum Arbeiten da bin.“

Sarah Omari leitet ab jetzt mit ihrem Vater das „Saraya“.
Sarah Omari leitet ab jetzt mit ihrem Vater das „Saraya“.(Bild: Krone.tv)

Was ein Bordell mit der Polizei verbindet
Mit ihrem Ex-Job als Polizistin sieht sie bei der Verantwortung, die sie trägt, Überschneidungen. Was sie bei ihrem Einstieg ins Rotlicht-Geschäft verwundert hat: „Früher haben sich alle gegen die Handschellen gewehrt. Jetzt habe ich gelernt, dass sie bei den Herren doch sehr beliebt sind“, sagt sie lachend. Das ganze Video-Interview sehen Sie oben!

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