Das Seemanagement Burgenland ist im Einsatz, um wieder Schlamm aus den Kanälen und Häfen des Sees zu baggern.
Die Aufgabe der Seemanagement Burgenland GmbH ist es Schlamm und Schilf etwa in Gemeinden mit direktem Seezugang, wichtigen Hafenanlagen und Schiffskanälen zu beseitigen. Auch in dieser Saison wird wieder gearbeitet. Seit Oktober werden Ablagerungen entfernt, die sich in sensiblen Bereichen ansammeln und die Nutzung sowie die Wasserqualität beeinträchtigen können. Bis Ende April dauern die Arbeiten noch an. Dann werden es rund 60.000 m³ Schlamm sein, die in dieser Saison abgesaugt worden sind.
Sinnvoller und regionaler Kreislauf
Dieser Schlamm, der aus dem See geholt wird, kommt in Absetzbecken, wird entwässert und aufbereitet. In den Sommermonaten wird der natürliche Dünger dann als Bodenverbesserungsmaßnahme auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht. So entstehen ein regionaler Kreislauf und eine Win-Win-Situation: Seeschlamm wird zu wertvollem Ackerboden. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil lobt die Arbeiten des Seemanagements. „Was hier Jahr für Jahr geleistet wird, sichert die ökologische Balance des Sees und trägt wesentlich dazu bei, dass Lebensqualität, Arbeitsplätze und Erholung in der Region auch künftig erhalten bleiben“, erklärt er.
Auch Landesrat Heinrich Dorner hebt hervor, wie wichtig die Maßnahmen für See und Region sind: „Damit Häfen und Kanäle nutzbar bleiben und das Ökosystem stabil ist, braucht es kontinuierliche Pflege und fachliches Know-how. So werden Ablagerungen rechtzeitig entfernt und es entsteht ein sinnvoller regionaler Kreislauf, von dem auch die Landwirtschaft profitiert.“
Seemanagement Burgenland Geschäftsführer Erich Gebhart, erklärt, dass das Schilf von Heute, der Schlamm von morgen sei. Denn übers Jahr lagern sich in den Häfen und Kanälen große Mengen an Schlamm an. Werden diese nicht entfernt, werden Wasserwege unpassierbar und das Ökosystem des Sees gerät schneller aus dem Gleichgewicht. „Deshalb ist die Arbeit unsere 15 Mitarbeiter so wichtig“, unterstreicht er.
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