Zurück an den Start heißt es für das Projekt nach dem „Nein“ in Deutsch Schützen. Dafür muss es jedoch ein neues Konzept geben.
Kindergarten, Volksschule und Mittelschule sollen beim Bildungscampus unter einem Dach vereint werden. Nach dem klaren „Nein“ bei der Abstimmung in Deutsch Schützen-Eisenberg, wie berichtet, bleiben nun Bildein, Eberau und Moschendorf als mögliche Projektpartner übrig. Die drei Gemeinden wollen jetzt gemeinsam mit der Initiative Campus Pinkaboden versuchen, einen „Plan B“ zu entwickeln.
„Zusammenarbeit richtiger Weg“
Laut dem Bildeiner Bürgermeister Emmerich Zax (ÖVP) müsse dafür „das Projekt zuerst überarbeitet werden, um mit den Kosten herunterzukommen“. Gemeinsam könne man aber etwas Attraktives schaffen. „Wir hatten zuletzt explodierende Ausgaben für die Kinderbetreuung. Da ist die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden sicher der richtige Weg, um das zu bewältigen“, meint Zax.
Eberaus Bürgermeister Johann Weber (ÖVP) sieht die Sache ähnlich. Man werde das Ergebnis einmal sickern lassen, Danach werde man mit den Planungen für ein neues Campus-Projekt beginnen. „Sobald es ein fertiges Konzept gibt, werden wir es dem Land vorlegen“, erläutert Weber. Man hoffe dann auch auf eine Förderung von 50 Prozent.
Konkretes Konzept notwendig
Moschendorfs Ortschef Thomas Behm (ÖVP) will ebenfalls das Projekt neu aufsetzen: „Ich glaube weiter, dass es eine gute Lösung sein könnte.“ Zuerst müsse aber ein konkretes Konzept auf dem Tisch liegen. Danach werde man eine Entscheidung treffen. Möglich sei auch eine Befragung, wie in Deutsch Schützen-Eisenberg, meint Behm.
Vizebürgermeisterin Cornelia Kedl-Oswald (SPÖ) hat mit ihrer Fraktion im Gemeinderat bereits gegen den Grundsatzbeschluss für das Campus-Projekt gestimmt: „Wir sind weiterhin für den Erhalt des Kindergartens.“ Sollte es ein neues Konzept geben, werde man – wie bereits zuvor – für eine Bürgerbefragung eintreten, so Kedl-Oswald.
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