Abbrucharbeiten haben diese Woche in der Italiener Straße in Villach für Aufmerksamkeit gesorgt. Auf dem Areal ist ein modernes Wohnprojekt mit Geschäftsflächen geplant.
Ein neuer Anblick bietet sich an der Kreuzung Italiener Straße/ Pestalozzistraße in Villach: Das leerstehende Gebäude wurde in den vergangenen Tagen abgerissen und der Schutt beseitigt. Der Komplex wurde bereits länger nicht genutzt. Ältere Bürger erinnern sich noch an den Friseurbetrieb, der hier zuletzt untergebracht war.
Das Areal soll nun von privaten Investoren genutzt werden. Geplant ist ein Wohnprojekt inklusive Geschäftsflächen. Im nächsten Schritt soll ein Teilbebauungsplan erstellt werden. „Es gilt, die Interessen der privaten Investoren mit jenen der Stadt abzugleichen“, so Bürgermeister Günther Albel. Fix ist jedenfalls, dass bei dem Projekt ein Grünanteil von 25 Prozent umgesetzt wird. Der Baugrund wird bei diesem Projekt im Eigentum der Stadt Villach bleiben. Es wird alles auf Basis eines sogenannten „Baurechts“ umgesetzt.
Viele Autolenker fürchten nun aber, dass die zahlreichen Stellflächen des beliebten Parkplatzes durch das Bauprojekt künftig verloren gehen können. Zahlreiche Pendler nutzen diese Fläche, da es zum Westbahnhof nur wenige Meter sind.
Im ersten Schritt dürfen sich die Autolenker aber sogar über noch mehr Stellplätze freuen. Denn die Fläche, die durch den Gebäudeabriss frei geworden ist, wird zunächst noch als Parkplatz verwendet. Die Stadt plant, die Parkplätze zu erhalten – auf einem angrenzenden Grundstück soll ein Parkhaus errichtet werden.
Mit dem Projekt verfolgt die Stadt ihren konsequenten Weg der sogenannten innerstädtischen Nachverdichtung. Das heißt, dass bestehende Gebäude oder Flächen im Stadtgebiet gezielt genutzt werden, um mehr Wohnraum oder Geschäftsflächen zu schaffen, um Verbauung am Stadtrand und im Grün zu vermeiden.
Auch im Bereich des sozialen Wohnbaus wird kräftig weitergeplant. Beim Stadtviertel Westbahnhof wird ein großer Teil leistbarer Wohnbau geplant. Die Stadt und die ÖBB entwickeln dort gemeinsam mehr als 25.000 Quadratmeter Fläche. Der Baubeginn für dieses moderne Stadtviertel könnte bereits heuer erfolgen. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant.
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