Schwimmer verletzt
Gefährliche Seeblasen auf Teneriffa angespült
Urlauber auf Teneriffa sollten in diesen Tagen besonders vorsichtig sein: Vor der Nordküste der Kanareninsel wurden mehrere Exemplare der giftigen Portugiesischen Galeere – auch als Seeblasen bekannt – gesichtet. Die quallenartigen Lebewesen mit ihren bis zu mehreren Metern langen Tentakeln können bei Berührung starke Schmerzen verursachen – eine Person musste bereits in ein Krankenhaus gebracht werden.
Betroffen sind Strände im Norden Teneriffas, unter anderem die Playa de la Teresitas im Gemeindegebiet von Santa Cruz de Tenerife sowie das Gemeindegebiet von Garachico im Nordwesten der Insel. Das Rathaus von Garachico warnte über soziale Medien, dass Strandbesucher äußerst vorsichtig sein und vorübergehend auf das Schwimmen verzichten sollten.
An den Stränden wurden Warnfahnen gehisst, und Überwachungsmaßnahmen gestartet, da die Seeblasen durch den Wellengang länger vor Ort bleiben können.
Kontakt kann lebensbedrohlich sein
Die Portugiesische Galeere gehört nicht zu den eigentlichen Quallen, sondern zu den sogenannten Staatsquallen oder Seeblasen. Sie bestehen aus einer Vielzahl einzelner Polypen, die zusammenarbeiten, und sind durch ihre auffälligen Farben in Blau, Lila oder Rosa leicht zu erkennen.
Schon einzelne Tentakel können giftig sein, Kontakt verursacht Quaddeln, starke Schmerzen und bei Allergikern im Extremfall lebensbedrohliche Reaktionen. Todesfälle sind jedoch äußerst selten und meist Folge von Komplikationen.
Strände bleiben vorerst geschlossen
Solche Sichtungen sind auf Teneriffa periodisch und nicht ungewöhnlich. Auch auf den Balearen, beispielsweise Mallorca, wurden in der Vergangenheit immer wieder Portugiesische Galeeren an Stränden gesichtet, was dort zeitweise zu Sperrungen führte.
Behörden empfehlen Urlaubern, Beobachtungen den Rettungsschwimmern zu melden und deren Anweisungen zu folgen. Die Strände werden freigegeben, sobald die Seeblasen weitergezogen sind.









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