Ski-Legende Bernhard Russi hat hart gegen das Trainerteam von Lindsey Vonn ausgeteilt. Man habe die US-Amerikanerin nicht genügend eingebremst, beklagt der Schweizer nach dem fatalen Sturz der Ski-Queen in der Olympia-Abfahrt von Cortina.
„Vonns Trainern muss ich einen Vorwurf machen. Olympiasieger wirst du nicht am vierten Tor. Wenn du das weißt, musst du dort eine gewisse Reserve am Tor haben“, echauffiert sich Russi im Podcast „Après-Ski“ vom „Blick“. Aksel Lund Svindal und sein Trainerteam hätten die US-Amerikanerin nicht genügend eingebremst.
Ski-Legende Russi selbst habe schon vor dem Rennen Angst um Vonn gehabt: „Dass sie es übertreibt, dass sie es mit der Brechstange erzwingt, so wie sie es vor fünf oder sechs Jahren in den letzten Rennen ab und zu gemacht hat.“
„Hat nichts mit Fehler zu tun“
Der Sturz selbst sei aber schließlich vor allem Pech gewesen. „Das hat nichts mit einem Fehler zu tun. Das passiert auch sehr oft im Riesenslalom“, so Russi.
Die Folgen sind allerdings fatal. Vonn – die bereits mit einem Kreuzbandriss an den Start gegangen war – erlitt eine komplexe Schienbeinverletzung und musste bereits einige Male operiert werden.
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