Tödlicher Unfall in NÖ

18-Jähriger verunglückt: Auto von Baum zerteilt

Niederösterreich
15.02.2026 16:28

Am Sonntagvormittag kam es bei Gossam (NÖ) zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Der erst 18-jährige Lenker verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit voller Wucht gegen einen Baum. 

Der Horror-Crash ereignete sich auf der Wachaustraße (B3) bei Gossam in der Gemeinde Emmersdorf im Bezirk Melk. Der erst 18-jährige deutsche Lenker kam dabei ums Leben. Nach ersten Informationen verlor der junge Mann plötzlich die Kontrolle über sein Auto, raste rund 30 Meter über das Bankett und krachte mit voller Wucht gegen einen Baum.

Keine Rettung für jungen Lenker
„Wir rückten mit zwei Fahrzeugen zum Einsatz aus. Trotz aller Bemühungen konnte der verunfallten Person leider nicht mehr geholfen werden“, heißt es von der Freiwilligen Feuerwehr Gossam. Der Notarzt konnte laut der niederösterreichischen Polizei nur mehr den Tod des jungen Mannes, der sich allein im Fahrzeug befunden hatte, feststellen.

Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der Baum tief in das Fahrzeug gedrückt wurde.
Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der Baum tief in das Fahrzeug gedrückt wurde.(Bild: FF Gossam, Krone KREATIV)
Die Fahrzeugteile waren über mehrere Meter am Unfallort verstreut.
Die Fahrzeugteile waren über mehrere Meter am Unfallort verstreut.(Bild: FF Gossam)
Der 18-jährige Lenker verunglückte am Sonntagvormittag, als er von der Fahrbahn abkam und gegen ...
Der 18-jährige Lenker verunglückte am Sonntagvormittag, als er von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte.(Bild: FF Gossam, Krone KREATIV)

Die Ursache für den tödlichen Unfall ist noch unklar. Laut Polizei beobachtete ein Zeuge den Vorfall, sah dabei jedoch weder andere Verkehrsteilnehmer noch Wild oder sonstige Hindernisse.

Bergung herausfordernd
Die Feuerwehr übernahm mithilfe hydraulischer Geräte die Bergung des stark deformierten Fahrzeugs sowie des jungen Opfers. Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettung waren im Einsatz. „Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei den Angehörigen. Wir wünschen den Hinterbliebenen viel Kraft und Beistand“, schrieben die Florianis in einem Facebook-Posting.

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