Ski-Star Lindsey Vonn hat sich nach einer weiteren Operation aus dem Krankenhaus gemeldet und mit einem Foto, auf dem sie ein Metallgestell trägt, für Aufsehen gesorgt. Eine Maßnahme, die nach ihrem heftigen Olympia-Sturz notwendig war.
„Wenn der Unterschenkel gebrochen ist, muss man immer auch mit einem Kompartment-Syndrom rechnen. Das heißt, dass die Weichteile durch Einblutungen so geschädigt sind, dass ein Überdruck im Gewebe entsteht und sekundär Gefäße, Nerven und Muskeln geschädigt werden“, schildert Dr. Ulrich Boenisch, Ärztlicher Leiter der Augsburger Hessingpark Clinic, gegenüber der „Bild“. „Dann hat man vermutlich erstmal die Weichteile entlastet und in einem zweiten Schritt dann extern einen Fixateur angelegt, damit die Knochen wieder in die richtige Stellung gebracht werden.“
Vonn hatte am Sonntag in der Olympia-Abfahrt in Cortina d‘Ampezzo eine komplizierte Schienbeinverletzung erlitten. „Wenn man sich die Position des Beines nach dem Sturz anschaut, sieht man, dass es nicht so steht, wie es stehen sollte. In erster Linie macht man dann das Bein wieder gerade. Dann kümmert man sich um die Weichteile und Gefäße“, so Boenisch.
„Erfolg hat heute eine ganz andere Bedeutung“
Nach ihrem Sturz wurde Vonn inzwischen bereits dreimal operiert. „Erfolg hat heute eine ganz andere Bedeutung als noch vor ein paar Tagen. Ich mache Fortschritte, und auch wenn es langsam vorangeht, weiß ich, dass alles gut werden wird“, schrieb die US-Amerikanerin auf Instagram.
Die 41-Jährige, deren Traum von Olympia-Gold in der Abfahrt nach wenigen Sekunden zerplatzt war, bedankte sich zudem beim medizinischen Team und ihren Unterstützern.
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