Bei einer Explosion in einem Gemeindebau in Wien-Floridsdorf ist am Montagnachmittag ein Mann schwer verletzt worden. Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Bewohner aus dem betroffenen Gemeindebau wurden laut der Berufsrettung evakuiert. Die Brandursache ist Gegenstand von Ermittlungen.
Gegen 16.10 Uhr erschütterte ein lauter Knall die Werndlstraße: Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung und Polizei eilten zum Unfallort. „Ein Bewohner wurde mit nicht lebensgefährlichen Verbrennungen noch vor Ort erstversorgt und in ein Spital gebracht“, hieß es von der Berufsrettung.
Ursache für Explosion unbekannt
Die betroffene Wohnung sowie eine weitere wurden durch die Explosion beschädigt. Augenzeugen berichteten von Rauchschwaden, zerstörten Fenstern und verteilten Textilien, die sich in den Bäumen verfingen.
Laut Polizeisprecherin Anna Gutt übernahm die Brandgruppe des Landeskriminalamts die weiteren Ermittlungen. Die genaue Ursache stehe noch nicht fest, „die Therme war jedoch intakt“, betonte Gutt. Ein Gasaustritt sei damit eher auszuschließen. Die Polizei versicherte, dass keine weitere Gefahr für die Anrainer bestünde.
Die Wiener Feuerwehr geht derzeit von einer sogenannten Verpuffung aus – einer schnellen, unkontrollierten Gas- oder Flüssigkeitsverbrennung, die Druck freisetzt, aber etwas schwächer als eine Explosion ist.
Hausbewohner evakuiert
20 Hausbewohner wurden laut Rettung zur Sicherheit ins Freie gebracht und in speziell ausgestatteten Bussen betreut. Bis auf die Mieter der beschädigten Wohnungen konnten inzwischen alle wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, erklärte Feuerwehrsprecher Lukas Schauer. Am Abend fanden noch Aufräumarbeiten und abschließende Kontrollen statt.
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