Im Burgenland steht die Versorgung und Unterstützung von Betroffenen im Mittelpunkt der Arbeit bei der Krebshilfe. Mehr als 2200 Beratungsgespräche wurden geleistet.
Rund 400.000 Menschen in Österreich leben mit der Diagnose Krebs, jährlich kommen etwa 45.000 dazu. Die Krankheit ist dabei eng mit dem Lebensalter verknüpft. Zwei Drittel der Erkrankungen treten bei Menschen über 65 Jahren auf. Die demografische Entwicklung merkt man auch in der Onkologie. „Mit der steigenden Lebenserwartung sehen wir auch mehr ältere Patienten mit einer Krebserkrankung“, sagt Primar Martin Pichler, Leiter der Abteilung für Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin an der Klinik Oberwart.
Gespräche, Workshops, Kurse
Unterstützung erhalten Betroffene und Angehörige im Burgenland unter anderem von der Krebshilfe. Mehr als 2200 Beratungsgespräche kann Geschäftsführerin Andrea Konrath in ihrer Bilanz vorweisen. Zusätzlich gibt es Physiotherapie-Einheiten, Kochworkshops und Yoga-Kurse. Man verstehe sich als verlässlicher Partner für Betroffene – von der Diagnose über die Therapie bis in schwierige Lebensphasen, sagt Konrath.
Neue Angebote entstehen
„Wenn Menschen schwer erkranken und sich ihr Leben dem Ende zuneigt, geht es nicht mehr nur um Therapie, sondern vor allem um Würde, Zuwendung und das Gefühl, in dieser Phase nicht allein zu sein – genau dafür steht die Hospiz- und Palliativversorgung im Burgenland“, erklärt Landtagspräsidentin und Pink Ribbon Botschafterin Astrid Eisenkopf. Das erste stationäre Hospiz entsteht derzeit in Oberpullendorf. Zusätzlich kommt in Oberwart ein Maggie‘s Centre, das einen Ort der Beratung, der seelischen Stärkung und des menschlichen Miteinanders bieten soll. Eisenkopf kündigte weiters an, über die Reihe „Landtag Unplugged“ wieder Geld für die Krebshilfe zu sammeln und Aufklärung zu leisten.
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