Der Stadtbus bleibt Wahlkampfthema in St. Pölten: Nach dem Hickhack mit der FPÖ sehen sich die Sozialdemokraten nun mit einer Petition bestätigt.
Nur einen Tag vor der Gemeinderatswahl in St. Pölten rückt der öffentliche Verkehr in der Landeshauptstadt noch einmal in den Mittelpunkt der Debatten. Wie berichtet, hatte es zuletzt vor allem zwischen SPÖ und FPÖ beinahe täglich hitzig geführte Debatten gegeben. Die SPÖ forderte Landesrat Udo Landbauer auf, endlich seine Zusage zur Drittelfinanzierung zu geben.
Droht ein Aus 2027?
Der Freiheitliche wiederum drängte im Zuge der Neuausschreibung Bürgermeister Matthias Stadler zu einer Entscheidung über die künftige Ausrichtung des LUP, ehe Unterstützung aus dem Land zugesichert werden könne. Diskutiert wurde meist vor allem um eine mögliche E-Bus-Flotte. Mehrmals fiel dabei ein mögliches Aus des Stadtbusses mit Vertragsende 2027, sollte es keine rasche Entscheidung aus dem Rathaus geben.

„Das ist eine neue Qualität“
Auch wenn die Stadt-SPÖ dieses Szenario ausschloss, hat die Junge Generation diese Sorge aufgegriffen und eine Petition gestartet, die sich an Landbauer richtet. „In weniger als zwei Wochen haben 3000 Personen unterzeichnet und damit die FPÖ aufgefordert, die Finanzierungszusage nicht weiter zu blockieren“, betont Vizebürgermeister Michael Kögl (SPÖ). Die Stadt habe mehrere Varianten mit dem Land ausgearbeitet. „Der Wahlkampf treibt seltsame Blüten. Aber das ist eine neue Qualität“, betont Kögl.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.