Das Schloss Kremsegg hat einen neuen Besitzer. Nach langer Sucher hat sich Eigentümer Christian Janda mit der deutsch-österreichischen Gomde-Stiftung über den Erwerb der Liegenschaft geeinigt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Wiedereröffnung des Schlosses ist für den Sommer 2026 geplant.
Nach vielen Versuchen hat es nun geklappt! Der Wiener Schlossmakler Siegbert Sappert hat den Verkauf des Schlosses Kremsegg in die Wege geleitet. Eigentümer Christian Janda und die deutsch-österreichischen Gomde-Stiftung haben sich geeinigt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Im Internet wurde die Immobilie zuletzt um knapp fünf Millionen Euro angeboten. Zum Schloss mit 1300 Quadratmetern gehört auch ein historisches Wirtschaftsgebäude mit etwa 3700 Quadratmetern, in dem sich bis 2018 das Musikinstrumente-Museum befand.
Das Schloss soll ein Ort liebevoller Weisheit sein, an dem sich Menschen aller Religionen und Hintergründe treffen, austauschen und weiterbilden.
Chökyi Nyima Rinpoche, Gomde-Stiftung
Die Gomde-Stiftung für tibetisch-buddhistische Studien und Meditation ist seit vielen Jahren im nahen Scharnstein mit einem internationalen Zentrum ansässig und steht unter der geistigen Schirmherrschaft des tibetisch-buddhistischen Lehrers Chökyi Nyima Rinpoche.
„Das Schloss soll ein Ort liebevoller Weisheit sein, an dem sich Menschen aller Religionen und Hintergründe treffen, austauschen und weiterbilden. Besonders wichtig ist uns auch, dass die Schönheit des Schlosses bewahrt wird und der achtsame Umgang mit Ressourcen. Die Wertschätzung von Antiquitäten ist gelebte Nachhaltigkeit”, erklärt Rinpoche.
Private Hochschule geplantt
Geplant ist die Errichtung einer privaten Hochschule sowie eines Kultur- und Bildungszentrums. Ziel der Initiative ist es, das historische Anwesen wieder für die Öffentlichkeit zu öffnen und an seine jahrhundertealte Tradition als lebendiger Ort von Kunst, Kultur, Bildung und geistigem Austausch anzuknüpfen.
„Die neue Nutzung bietet für meine Heimatgemeinde Kremsmünster eine große Chance als europaweites Zentrum gesehen zu werden. Auch den interreligiösen Austausch zusammen mit dem Benediktinerstift Kremsmünster betrachte ich als sehr fruchtbringend“, zeigt sich Janda erfreut.
Der designierte Gründungsrektor der neu zu errichtenden Hochschule John Dunne, betont: „Die Welt braucht nicht einfach mehr Wissen, sondern mehr Weisheit. Deshalb möchten wir ein einzigartiges Bildungsangebot schaffen, das die Weisheit der kontemplativen Traditionen der Welt mit fundierter akademischer Lehre und Forschung verbindet. Uns leitet der Wunsch, Antworten auf die vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit zu finden, die zu einem nachhaltigen Gedeihen für alle beitragen können.“
Kooperation mit dem Stift
Ein zentrales Anliegen der Initiative ist die enge Zusammenarbeit mit dem Stift Kremsmünster, das auf eine jahrhundertelange Tradition von Bildung und Spiritualität, sowie die Einbeziehung der Gemeinde und der Öffentlichkeit.
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