Gefährliche Produkte?

Sextoy-Schock: Datenleck und Gefahrstoffe entdeckt

Österreich
21.01.2026 09:18
Porträt von krone.at
Von krone.at

Eine Überprüfung von Produkten wie Dildos, Vibratoren und Masturbatoren im Preisbereich von 20 bis 209 Euro sorgt nun für ordentliche Aufregung.

Drei von 18 getesteten Sextoys senden Nutzungsdaten, zwei beinhalten die Chemikalie Nonylphenol, die fortpflanzungsschädigend sein kann – das zeigt eine Überprüfung durch den Verein für Konsumenteninformation (VKI) mit der deutschen Schwesterorganisation Stiftung Warentest. Die getesteten Artikel sind in Österreich erhältlich, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung des VKI.

Besonders kritisch bewertet wurden die App-gesteuerten Sextoys. Drei davon senden sensible Daten wie Nutzungsstatistiken sowie User- und Geräte-IDs an die Hersteller. Eine App übermittelt sogar Daten an ChatGPT. Die drei Produkte schnitten mit der Note „nicht zufriedenstellend“ ab.

Hormonhaushalt in Gefahr
Ein Dildo und ein Masturbator enthielten Nonylphenol. Obwohl der Grenzwert laut EU-Chemikalienverordnung nicht überschritten wurde, kann eine regelmäßige Benutzung den Hormonhaushalt beeinträchtigen, warnten die Konsumentenschützer. Alle fünf in Sachen Datenschutz oder Gesundheit beanstandeten Lovetoys sollten nicht bedenkenlos genutzt werden.

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