Campbetreiber gegen Asfinag, Stadt Linz und Linz AG: In Linz sorgt der Bau des Westringes weiter für Aufregung. Während die einen sich eine wichtige Entlastung für den Linzer Verkehr erwarten, kritisieren die anderen einen Eingriff in die Natur. Im Mittelpunkt stehen Bäume.
Mindestens 1,2 Milliarden Euro wird der Linzer Westring (A 26) bis zur Fertigstellung kosten. Der Tunnelbau soll im Sommer bei der Waldeggspinne – wo derzeit Aktivisten ein Camp im darüberliegenden Bergschlösslpark errichtet haben – starten. Bis dahin muss die Linz AG im Auftrag der Asfinag einen Kanal verlegen. Weil ein Bohrkopf in ca. 17 Metern Tiefe stecken blieb, ist das gar nicht so einfach.
Stadträtin fordert Konzept
Doch dazu kommt eine weitere Entwicklung: Die Linz AG kann erst dann den Bohrkopf bergen und mit der Kanalverlegung weitermachen, wenn ein Baumschutzkonzept erarbeitet worden ist. Dieses hat Klimaschutzstadträtin Eva Schobesberger (Grüne) so verfügt: „Ich habe gesagt, dass ich auf keinen Fall will, dass Bäume umgeschnitten werden, ohne dass es aus pflegerischen Gründen nötig ist. Jeder Baum, der umgeschnitten wird, braucht meine Zustimmung. Und die werde ich sicher nicht geben, damit es für die Baufirma einfacher ist.“
Die Linz AG müsse nun einen Baumsachverständigen bestimmen, der ein Konzept vorlegt, das dann von der Stadt geprüft werde, so Schobesberger.
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