1 1/2 Jahre nach Tod!

Trauriger Scheidungskampf um Shannon Doherty!

Society International
19.01.2026 10:28

Sie verlor im Juli 2024 ihren langen Kampf gegen den Krebs. Das Unglaubliche: Eineinhalb Jahre nach ihrem Tod tobt noch immer ein Scheidungskampf zwischen Shannen Doherty und ihrem Ex-Ehemann. Kurt Iswarienko fechtet die Scheidungsvereinbarungen gegenüber dem Nachlassverwalter der Schauspielerin an.

Die Scheidungsurkunde wurde von Doherty am 12. Juli 2024 unterzeichnet – weniger als 24 Stunden vor ihrem Tod. Iswarienko setzte seine Unterschrift am 13. Juli 2024 darunter, und ein Richter genehmigte die Vereinbarung am 15. Juli 2024. Laut den Gerichtsunterlagen argumentiert Iswarienko nun, dass das Scheidungsverfahren niemals vor Gericht hätte verhandelt werden dürfen, da Dohertys Tod am 13. Juli die Ehe beendet habe. Aus diesem Grund fehle dem Gericht die rechtliche Befugnis, die Bedingungen der Vereinbarung durchzusetzen.

Zudem behauptet Iswarienkos Anwalt in seinem neuesten Antrag, dass die unterzeichnete Scheidungsvereinbarung beim falschen Gericht eingereicht worden sei. Dieses sei daher nie zuständig gewesen und hätte in dem Fall keine bindenden Entscheidungen treffen können.

Shannon Doherty unterschrieb nur einen Tag vor ihrem Tod die Scheidungspapiere.
Shannon Doherty unterschrieb nur einen Tag vor ihrem Tod die Scheidungspapiere.(Bild: APA/AFP/Michael Tran)

Streit um Haus, Lizenzen, Gültigkeit
Chris Cortazzo, der Treuhänder des Shannen-Doherty-Familien Trusts, beschuldigt Iswarienko, viele vertragliche Vereinbarungen nicht eingehalten zu haben. Dazu gehört unter anderem, dass das gemeinsame Haus in Dripping Springs im US-Bundesstaat Texas im Wert von 1,5 Millionen US-Dollar nicht bis zu einem festgelegten Datum zum Verkauf angeboten wurde. Zudem beschuldigt er Iswarienko, dem Familien-Trust mehr als 50.000 US-Dollar zu schulden und weiterhin persönliches Eigentum von Doherty in seinem Besitz zu haben.

In der Vereinbarung sei ebenfalls festgelegt worden, dass Doherty Anspruch auf die Hälfte aller Lizenz- und Syndizierung-Gebühren hat, die ihr Ex-Mann für Fotostrecken erhielt, die er während der Ehe geschaffen hatte. Diese hätte Iswarienko bis zum 1. September 2024 auflisten sollen, was laut Cortazzo bislang nicht geschehen sei. Der Nachlassverwalter verlangt vom Gericht, den Ex-Mann zu zwingen, alle Klauseln des Scheidungsvertrags zu erfüllen. Dazu muss das Gericht zunächst entscheiden, ob die Scheidung damals rechtskräftig war.

Bei Doherty war 2015 erstmals Brustkrebs festgestellt worden, 2017 galt sie als krebsfrei. Doch drei Jahre später kam der Krebs zurück. Die Schauspielerin kämpfte vier Jahre lang – am Ende vergeblich.

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