Hohe Renditen lockten:

Flüchtling fiel auf Investmentbetrüger herein

Niederösterreich
19.01.2026 09:15

Etwa drei Wochen lang fiel ein Flüchtling aus der Ukraine, der jetzt im Waldviertel ansässig ist, auf dreiste Internetbetrüger hinein. Davor wurde aber schon eifrig telefoniert! Nach der achten Überweisung – alle zusammen machten einen Schaden im vierstelligen Euro-Bereich aus – zeigt der Mann den Fall bei der Polizei an.

Mit hohen Renditen lockten unbekannte Betrüger einen 60-jährigen Flüchtling aus der Ukraine, der sich nun im Waldviertel aufhält. Und der Mann biss an: Nach mehreren vorangegangenen Telefonaten schloss er eine „Vereinbarung über die Erbringung von Maklerdienstleistungen“ sowie einen „Brokerage-Dienstleistungsvertrag“ bei einer vermeintlich „echten Bank“ ab.

Gefälschte Seite, gefälschter Account
Der Einstieg in sein gefälschtes Konto erfolgte über eine Internetseite, zu guter Letzt wurde der 60-Jährige noch angeleitet, eine „Krypto-Wallet“ zu eröffnen. Dann zockten die Betrüger den Mann innerhalb eines Monats ab: Zwei Überweisungen tätigte der Mann mit seinem Konto einer österreichischen Bank auf zwei Konten in Litauen.

Von seinem Konto bei einer ukrainischen Bank tätigte das Opfer sogar sechs Überweisungen aus Konten in der Ukraine, um die vermeintliche Krypto-Wallet zu aktivieren. Dem 60-Jährigen wurde so ein vierstelliger Eurobetrag abgeluchst. Es dauerte knapp drei Wochen, bis ihm der Betrug dämmerte und er Anzeige bei der Polizei erstattete.

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