61-Jähriger starb

„Die Bedingungen am Berg sind gerade suboptimal“

Oberösterreich
15.01.2026 18:00

Das aktuelle Wetter sorgt für schwierige Bedingungen in den Bergen. Einem 61-Jährigen wurde das zum Verhängnis. Der Alkovener war trotz guter Ausrüstung nahe dem Traunstein in Oberösterreich rund 200 bis 250 Meter in den Tod gestürzt. 

„Er muss durch eine steile Rinne unterhalb des Gipfels abgestürzt, und rund 200 bis 250 Meter gefallen sein. Es gab leider keine Rettung mehr“, sagt Stefan Oberkalmsteiner von der Bergrettung Gmunden. Schon am Dienstag war Josef P. (61) aus Alkoven auf den Kleinen Schönberg, einen Nachbarn des Traunsteins, geklettert.

Sein Bruder alarmierte am Mittwoch die Polizei, weil der Mann nicht heimgekehrt und auch telefonisch nicht erreichbar war. Die Bergretter fanden nur mehr den leblosen Körper, der via Helikopter geborgen wurde.

Gut ausgerüstet
„Aufgrund der Handyortung wussten wir, dass er im vorderen Bereich ist. Er war nicht leicht zu sehen, weil er dunkle Kleidung trug. Er war zwar gut ausgerüstet und trug Bergschuhe, aber die Bedingungen sind suboptimal. Es hat sehr viel geschneit und dann draufgeregnet. Das war auch für uns nicht ungefährlich“, schildert der Chef der Bergrettung Gmunden weiter.

Im Schatten sei es eisig, in der Sonne dagegen rutschig und schmierig gewesen. Um nicht abzustürzen, verwendeten die 15 Bergretter Grödel – quasi mit Spikes versehene Schneeketten für Schuhe. Insgesamt dauerte der Einsatz rund drei Stunden.

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