„Es ist nicht schlimm“

Wechsel zu Real? Deutliche Worte von Jürgen Klopp

Fußball International
13.01.2026 12:13
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Nach dem Aus von Xabi Alono bei Real Madrid wird unter anderem Jürgen Klopp mit dem Cheftrainer-Posten in der spanischen Hauptstadt in Verbindung gebracht. Mit deutlichen Worten nimmt sich der Deutsche jedoch gleich selbst aus dem Rennen.

„Das hat mit mir gar nichts zu tun und hat in mir auch nichts ausgelöst. Der Trainermarkt wird durchgemischt und es ist nicht schlimm, das Ganze mal aus der Beobachterrolle mitzubekommen und nicht darüber nachzudenken, was das für einen selbst bedeuten könnte, weil man da, wo man ist, am richtigen Ort ist“, sagt Klopp, seit einem Jahr Head of Global Soccer bei Red Bull, im Rahmen der Sendung „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ bei ServusTV.

Trennung nach Niederlage im Supercup-Finale
Am Montag musste Alonso nach etwas mehr als einem halben Jahr bei Real Madrid seinen Posten räumen. An seiner alten Wirkungsstätte konnte der 44-Jährige nicht an seine Arbeit in Deutschland – mit Leverkusen holte er 2024 das Double – anschließen. In der Liga liegt Real vier Punkte hinter Barcelona auf Rang zwei. In der Champions League sind die Madrilenen nur Siebenter, es droht der Gang ins Play-off.

Am Sonntag setzte es zudem im spanischen Supercup-Finale gegen Barcelona eine 2:3-Niederlage. Mit dem 42-jährigen Alvaro Arbeloa übernimmt ein weiterer ehemaliger Real-Profi den Posten. Fraglich ist jedoch, ob Arbeloa eine langfristige Lösung ist, deshalb wird auch immer wieder der Name von Klopp ins Spiel gebracht.

Alvaro Arbeloa
Alvaro Arbeloa(Bild: AFP/PAUL ELLIS)

Klopp spricht von „Zeichen“
„Es ist ein Zeichen, dass dort nicht alles zu 100 Prozent richtig ist, wenn Xabi Alonso, der über zwei Jahre in Leverkusen gezeigt hat, welch überragendes Trainertalent er ist, ein halbes Jahr später bei Real Madrid gehen muss“, meint Klopp. „Wenn du nach einer Legende und einem unglaublich guten Trainer wie Carlo Ancelotti, der eine ganz bestimmte Art hatte, seine Fußballmannschaften zu trainieren, dorthin kommst und versuchst, neue Regeln einzubauen, hat sich das jetzt als zu schwierig dargestellt. Tut mir wirklich leid für ihn, denn ich halte ihn für einen großartigen Trainer.“

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