Fünf Jahre nach der Scheidung des Microsoft-Gründers kommt jetzt heraus, wie viel Geld wirklich auf dem Spiel stand. Fast acht Milliarden Dollar hat Microsoft-Milliardär Bill Gates seiner Ex-Frau Melinda French Gates überwiesen – still und heimlich. Wie eine Steuererklärung zeigt, floss die Rekordsumme im Jahr 2024 direkt an Melindas Stiftung „Pivotal Philanthropies“.
Die Zahlung war Teil der Scheidungsvereinbarung aus dem Jahr 2021. Damals hatten die beiden angekündigt, ihre philanthropischen Aktivitäten zu trennen. Jetzt ist klar: Melinda erhielt nicht nur diese Summe – sondern Vermögenswerte im Gesamtwert von rund 76 Milliarden US-Dollar. „Die Vereinbarung wurde erfüllt“, bestätigt ein Sprecher der Stiftung gegenüber der „New York Times“. Und weiter: Melinda könne über weitere 12,5 Milliarden für eigene Projekte verfügen – etwa zur Förderung von Frauen weltweit.
Liebe aus, Geldregen an – die teuersten Scheidungen
Die Ehe endete nach insgesamt 27 Jahren – überschattet von Enthüllungen über eine frühere Affäre des Tycoons mit einer Microsoft-Mitarbeiterin. Die Milliarden-Zahlung? Eine der höchsten, die je im Rahmen einer Scheidung geleistet wurden. Den absoluten Rekord hält bis heute Jeff Bezos. Als sich der Amazon-Gründer 2019 nach 25 Ehejahren von MacKenzie Scott trennte, erhielt sie Amazon-Aktien im Wert von rund 38 Milliarden Dollar. Das ist nach wie vor die teuerste bekannte Scheidung.
Ebenfalls milliardenschwer und nicht weniger diskret verlief die Trennung von Medienmogul Rupert Murdoch (94) und Wendi Deng (57) im Juni 2013. Nach nur 14 Ehejahren kassierte Deng – damals 44 Jahre alt – schätzungsweise 1,7 Milliarden Dollar, zusätzlich zu Luxusimmobilien in New York, London und Peking. Murdoch war damals 82 Jahre alt.
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