Ein Fußgänger weniger, als noch im Vorjahr, nämlich vier, kam 2025 in Kärnten bei einem Unfall ums Leben. Das zeigt die Statistik der Mobilitätsorganisation VCÖ.
Eine Statistik, die zumindest ein bisschen aufatmen lässt. Statt fünf Todesopfern (2024), gab es im Jahr 2025 „nur“ noch vier Fußgängerinnen und Fußgänger, die bei Unfällen verstarben. Drei der vier Todesopfer in Kärnten waren älter als 75 Jahre. „Unser Verkehrssystem muss auf ältere Menschen mehr Rücksicht nehmen. Aufgrund des häufig schlechteren Gesundheitszustands ist bei älteren Menschen das Risiko tödlicher Verletzungen bei Unfällen höher. Deshalb sind unfallvermeidende Maßnahmen so wichtig“, erklärt Expertin Katharina Jaschinsky. Der demografische Wandel sei auch in Zukunft Risikofaktor.
Kärnten ist mit diesen Zahlen eines der wenigen Bundesländer, die ein Minus verzeichnen. Am niedrigsten war mit jeweils einem die Anzahl an tödlichen Fußgängerunfällen in den Jahren 2018 und 2020. Österreichweit kamen im Vorjahr 53 Fußgängerinnen und Fußgänger bei Verkehrsunfällen ums Leben.
Um weiter das Risiko von tödlichen Unfällen zu vermindern, fordert der VCÖ Verkehrsberuhigung in den Städten und Gemeinden sowie mehr Tempo 30 statt 50. Der VCÖ erhebt derzeit mit einer Umfrage, wie zufrieden Fußgängerinnen und Fußgänger mit den Bedingungen zum Zu-Fuß-Gehen in ihrem Wohnort sind. An der Umfrage kann online unter www.vcoe.at teilgenommen werden.
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