„Bin keine Bank!“

Wie Prinz Harry König Charles zur Weißglut trieb

Royals
07.01.2026 14:44

Fünf Jahre nach dem schockierenden Rückzug von Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) aus dem britischen Königshaus kommt der royale Streit einfach nicht zur Ruhe. Pünktlich zum Jahrestag am 8. Jänner sorgt ein neues Enthüllungsbuch für Aufsehen – und zeigt, wie sehr Harry seinen Vater, König Charles III. (77), damals verärgert haben soll. 

In „The Windsor Legacy“ des Royal-Autors Robert Jobson wird eine Szene beschrieben, die es in sich hat. Demnach soll Harry seinen Vater beschimpft, unter Druck gesetzt und finanzielle Unterstützung für sein neues Luxusleben in Kalifornien verlangt haben.

Die Antwort des heutigen Königs fiel knapp aus – und traf ins Schwarze: „I’m not a bank!“ – „Ich bin keine Bank!“

Im November 2017 gab das Königshaus die Verlobung von Prinz Harry mit der US-Schauspielerin ...
Im November 2017 gab das Königshaus die Verlobung von Prinz Harry mit der US-Schauspielerin Meghan Markle bekannt.(Bild: AFP/DANIEL LEAL-OLIVAS)

Charles genervt von Harrys Geldforderungen
Laut Jobson äußerte Charles diesen Satz im Freundeskreis, nachdem er mehrfach von seinem Sohn angerufen worden war. Der damalige Prinz von Wales sei zunehmend erschöpft und genervt gewesen, vor allem weil Harry offenbar davon ausging, auch nach dem Rückzug aus dem Königshaus Anspruch auf Millionen zu haben.

Brisant ist auch, dass Harry seine Geldsorgen zunächst bei Queen Elizabeth II. abgeladen haben soll. Doch die Monarchin habe schnell genug gehabt – und die Anrufe direkt an Charles weitergeleitet.

Queen Elizabeth: „Müde vom Drama“
Das Buch zeichnet zudem ein ungewohnt deutliches Bild der verstorbenen Königin. Anfangs habe sie Meghan freundlich aufgenommen und ihre Herkunft als Bereicherung gesehen. Doch mit der Zeit sei sie „des ganzen Dramas überdrüssig“ geworden.

Intern soll Elizabeth II. den Rückzug der Sussexes als „kurzsichtig“ und als „verpasste Gelegenheit“ bezeichnet haben. Öffentlich gab sie sich versöhnlich, privat jedoch soll sie sich enttäuscht und im Stich gelassen gefühlt haben.

Harrys und Meghans letzter Auftritt als hochrangige Royals im März 2020 – danach flogen sie in ...
Harrys und Meghans letzter Auftritt als hochrangige Royals im März 2020 – danach flogen sie in die „Freiheit“, wie Harry es in einer Doku ausdrückte.(Bild: AFP/TOLGA AKMEN)

Harrys Umfeld kontert: „Fiktion!“
Aus Harrys Umfeld kommt umgehend Widerspruch. Eine ihm nahestehende Quelle erklärte gegenüber Page Six, der Herzog sei „kein großer Fan von Fiktion“. Doch die Vorwürfe stehen im Raum.

Dabei gab es zuletzt leichte Zeichen der Entspannung. Nach einem Treffen im Clarence House im vergangenen September soll sich das Verhältnis zwischen Vater und Sohn etwas beruhigt haben. Auch Harrys Forderung nach staatlichem Personenschutz in Großbritannien wird wieder geprüft.

Doch Jobsons Buch lässt keinen Zweifel: Der Kern des Konflikts war nie allein der Wunsch nach Freiheit – sondern Geld. Und dieser Streit sitzt offenbar tiefer, als es jedes royale Lächeln vermuten lässt.

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